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Es gibt viele Möglichkeiten, dieses Buch zu lesen. Eine davon ist, im Text zu erkennen, dass Dostojewski in seiner Jugend für die humoristische Zeitschrift O Trocista, die bald von der Zensur verboten wurde, und in den 1847 veröffentlichten Feuilletons der Nachrichten aus Sankt Petersburg einige stilistische Merkmale — die schnelle Diktion, die Mischung der Register, die scharfe psychologische Analyse — skizzierte, die später unverwechselbare Kennzeichen des Autors von Schuld und Sühne werden sollten. Eine andere Möglichkeit ist, sich einfach an diesen Petersburger Chroniken zu erfreuen und sich von den Händen des genialen Schriftstellers mitreißen zu lassen, der dem Leser seine Stadt präsentiert. Petersburg ist hier nicht nur der Handlungsort, sondern die große Protagonistin. Mit einem außergewöhnlichen Beobachtungssinn taucht der Erzähler dieser Feuilletons — vielleicht „der einzige Flâneur, der auf petersburgischem Boden geboren wurde“ — intensiv in die Seele der Stadt und ihrer Bewohner ein, im Zeitraum vom Ende des Winters bis zum Beginn des Sommers. In einem agilen Schreibstil, der scharfe Ironie und bewegenden Lyrismus kombiniert, führt Dostojewski uns in eine chaotische, unbeständige Metropole ein, die voller inkongruenter Bauwerke ist, eine wahre Mischmasch, aber wo „alles Leben und Bewegung ist“.
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Petersburger Träume, Fjodor Michajlovič Dostojevskij
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