Bookbot

Natura morta

Évaluation du livre

En savoir plus sur le livre

"Feigen, frische Feigen!" ruft eine dicke Römerin vor den Toren des Vatikans, während ein kahlgeschorener Mann mit einem T-Shirt "Mafia. Made in Italy" einen kleinen Plastiknegerkopf hochhält und ihn den vorbeigehenden Pilgern zeigt. Josef Winkler beschreibt in seiner "römischen Novelle" die Stadt lebendig und eindringlich: das Markttreiben auf der Piazza Vittorio Emanuele unter der Woche und das Warten vor dem Vatikan am Sonntag. Unter den Wartenden sind die Feigenverkäuferin und ihr schöner Sohn, der normalerweise für einen Fischhändler auf dem Markt arbeitet. Zwischen den Menschen, Tieren und frischen Lebensmitteln wird der Piccoletto mit den langen Wimpern von neugierigen Blicken und unverschämten Zurufen umgeben. Als er mittags bei strömendem Regen Pizza für seine Kollegen holt, wird er von einem Feuerwehrwagen erfasst und stirbt sofort. Frocio, ein Kollege, beschmiert sein Gesicht mit dem Blut des Jungen und trägt ihn schreiend über den Markt. In der anschließenden Aufbahrung und Beerdigung beruhigt sich das Drama eines lebendigen Stilllebens, das an Werke italienischer und flämischer Maler des 17. Jahrhunderts erinnert.

Achat du livre

Natura morta, Josef Winkler

Langue
Année de publication
2001
product-detail.submit-box.info.binding
(rigide),
État du livre
Bon
Prix
2,49 €

Modes de paiement

3,3
Très bien !
143 Évaluations

Il manque plus que ton avis ici.

Langue
Allemand
Éditeur
Suhrkamp
Publié
2001
Format
rigide
Pages
101
ISBN10
3518412698
ISBN13
9783518412695
Séries
Première publication
2001
Titre original
Natura morta
Évaluation
3,3 sur 5
Description
"Feigen, frische Feigen!" ruft eine dicke Römerin vor den Toren des Vatikans, während ein kahlgeschorener Mann mit einem T-Shirt "Mafia. Made in Italy" einen kleinen Plastiknegerkopf hochhält und ihn den vorbeigehenden Pilgern zeigt. Josef Winkler beschreibt in seiner "römischen Novelle" die Stadt lebendig und eindringlich: das Markttreiben auf der Piazza Vittorio Emanuele unter der Woche und das Warten vor dem Vatikan am Sonntag. Unter den Wartenden sind die Feigenverkäuferin und ihr schöner Sohn, der normalerweise für einen Fischhändler auf dem Markt arbeitet. Zwischen den Menschen, Tieren und frischen Lebensmitteln wird der Piccoletto mit den langen Wimpern von neugierigen Blicken und unverschämten Zurufen umgeben. Als er mittags bei strömendem Regen Pizza für seine Kollegen holt, wird er von einem Feuerwehrwagen erfasst und stirbt sofort. Frocio, ein Kollege, beschmiert sein Gesicht mit dem Blut des Jungen und trägt ihn schreiend über den Markt. In der anschließenden Aufbahrung und Beerdigung beruhigt sich das Drama eines lebendigen Stilllebens, das an Werke italienischer und flämischer Maler des 17. Jahrhunderts erinnert.