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„»Außen am Haus stand BOARDING HOME, aber ich wußte, daß es mein Grab sein würde. Es war eins jener Heime für Menschen, die das Leben aussortiert hat. Für Idioten vor allem. Manchmal aber auch für alte Leute, die von ihren Familien hier abgegeben wurden, damit sie vor Einsamkeit sterben und den Siegern nicht in die Suppe spucken.« William Figueras, ein kubanischer Schriftsteller, den die Revolution nicht gefressen, aber seiner Illusionen beraubt hat, ist auf der Flucht vor »der Kultur, der Musik, der Literatur, dem Fernsehen, den Sportereignissen, der Geschichte und der Philosophie Kubas«. In der Tasche nicht mehr als seine zerlesene Ausgabe englischer Romantiker, wird er von seinen Verwandten in Miami bald nach seiner Ankunft dort ins Heim abgeschoben; mehr könne man nicht tun, das werde er verstehen. Er versteht. Das Heim ist eine höllische Zuflucht, in der alle Opfer sind und doch jeder, so gut er kann, als Täter agiert. Kein Entrinnen scheint es zu geben, weil jenseits ihrer offenen Türen die Freiheit droht. Eines Tages erscheint Francis unter den Idioten und mit ihr die Erinnerung an menschliche Gefühle. Die beiden versuchen, die überfahrt in die allerletzte Heimat abzubrechen. “
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Boarding home, Guillermo Rosales
- Langue
- Année de publication
- 2004
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- (rigide)
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- Titre
- Boarding home
- Sous-titre
- Roman
- Langue
- Allemand
- Auteurs
- Guillermo Rosales
- Éditeur
- Suhrkamp
- Publié
- 2004
- Format
- rigide
- Pages
- 108
- ISBN10
- 3518223836
- ISBN13
- 9783518223833
- Séries
- Mots clés
- Fiction, Thème historique, Histoires vraies, Biographies, Autobiographies et mémoires, 20e siècle, Romans psychologiques, Troubles mentaux, Littérature hispano-américaine, Romans autobiographiques, Exil, Cuba, Schizophrénie, Émigrants, expatriés, Littérature cubaine, Maisons de Réfugiés
- Première publication
- 1987
- Titre original
- La casa de los náufragos
- Évaluation
- 3,8 sur 5
- Description
- „»Außen am Haus stand BOARDING HOME, aber ich wußte, daß es mein Grab sein würde. Es war eins jener Heime für Menschen, die das Leben aussortiert hat. Für Idioten vor allem. Manchmal aber auch für alte Leute, die von ihren Familien hier abgegeben wurden, damit sie vor Einsamkeit sterben und den Siegern nicht in die Suppe spucken.« William Figueras, ein kubanischer Schriftsteller, den die Revolution nicht gefressen, aber seiner Illusionen beraubt hat, ist auf der Flucht vor »der Kultur, der Musik, der Literatur, dem Fernsehen, den Sportereignissen, der Geschichte und der Philosophie Kubas«. In der Tasche nicht mehr als seine zerlesene Ausgabe englischer Romantiker, wird er von seinen Verwandten in Miami bald nach seiner Ankunft dort ins Heim abgeschoben; mehr könne man nicht tun, das werde er verstehen. Er versteht. Das Heim ist eine höllische Zuflucht, in der alle Opfer sind und doch jeder, so gut er kann, als Täter agiert. Kein Entrinnen scheint es zu geben, weil jenseits ihrer offenen Türen die Freiheit droht. Eines Tages erscheint Francis unter den Idioten und mit ihr die Erinnerung an menschliche Gefühle. Die beiden versuchen, die überfahrt in die allerletzte Heimat abzubrechen. “