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Via Gemito

Roman

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Der in Neapel geborene und in Rom lebende Autor erzählt von seinem Vater und taucht dabei in seine Kindheit ab. In dem mehrfach ausgezeichneten Roman kommt vieles zur Sprache: Evakuierung im Krieg, Not und Überlebenskampf bei Kriegsende und in der Nachkriegszeit, dunkle Geschäfte, soziale Strukturen und das bunt-faszinierende Leben in Neapel, Zusammenhalt und Streit in einer typisch süditalienischen Großfamilie. Vor allem aber geht es um Lebenslust, Enttäuschungen und zorniges Aufbegehren einer einzigartigen Vaterfigur. Der Sohn versucht, die Wutausbrüche des Vaters gegen die Mutter, die manchmal in brutale Handgreiflichkeiten ausarten, im Nachhinein zu verstehen und sich mit seinem „Erzeuger“ zu versöhnen, auch dessen absurde Lügengeschichten als Teil einer subjektiven Wirklichkeit zu begreifen, nicht zuletzt seine Zerrissenheit zwischen dem Brotberuf als Eisenbahner und der tief empfundenen Berufung zum Künstler. So wird Starnones Roman, dessen mitreißender Erzählduktus gleichermaßen überzeugt wie das außergewöhnliche literarische Niveau, auch zur Auseinandersetzung mit dem Wesen der Kunst, der Bedeutung und dem „Wert“ von Kunstwerken sowie dem Schaffensprozess kleiner Meister und großer Genies.

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Via Gemito, Domenico Starnone

Langue
Année de publication
2005
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3,7
Très bien
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Sous-titre
Roman
Langue
Allemand
Éditeur
Haymon
Publié
2005
Format
rigide
Pages
445
ISBN10
3852184762
ISBN13
9783852184760
Séries
Première publication
2001
Titre original
Via Gemito
Évaluation
3,65 sur 5
Description
Der in Neapel geborene und in Rom lebende Autor erzählt von seinem Vater und taucht dabei in seine Kindheit ab. In dem mehrfach ausgezeichneten Roman kommt vieles zur Sprache: Evakuierung im Krieg, Not und Überlebenskampf bei Kriegsende und in der Nachkriegszeit, dunkle Geschäfte, soziale Strukturen und das bunt-faszinierende Leben in Neapel, Zusammenhalt und Streit in einer typisch süditalienischen Großfamilie. Vor allem aber geht es um Lebenslust, Enttäuschungen und zorniges Aufbegehren einer einzigartigen Vaterfigur. Der Sohn versucht, die Wutausbrüche des Vaters gegen die Mutter, die manchmal in brutale Handgreiflichkeiten ausarten, im Nachhinein zu verstehen und sich mit seinem „Erzeuger“ zu versöhnen, auch dessen absurde Lügengeschichten als Teil einer subjektiven Wirklichkeit zu begreifen, nicht zuletzt seine Zerrissenheit zwischen dem Brotberuf als Eisenbahner und der tief empfundenen Berufung zum Künstler. So wird Starnones Roman, dessen mitreißender Erzählduktus gleichermaßen überzeugt wie das außergewöhnliche literarische Niveau, auch zur Auseinandersetzung mit dem Wesen der Kunst, der Bedeutung und dem „Wert“ von Kunstwerken sowie dem Schaffensprozess kleiner Meister und großer Genies.