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A scanner darkly

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Ein Comic bei Schirmer/Mosel? Ja und nein. A Scanner Darkly, der 1977 erschienene Roman des Science Fiction-Kultautors Philip K. Dick, wurde 2005 von Richard Linklater verfilmt, mit Keanu Reeves und Winona Ryder in den Hauptrollen. Der Film ist weder ein klassischer Science Fiction-Film wie Blade Runner, noch ein typischer Zeichentrickfilm. Linklater unterzog das fertige Werk einer digitalen Manipulation, dem Rotoskopie-Verfahren, bei dem reale Bilder mit Zeichentricktexturen überlagert werden. Von hier ist der Schritt zum Comic klein: Filmbilder mit Sprechblasen versehen und drucken. Das Buch basiert auf einem Film, dessen Originalmaterial bereits grafisch verfremdet wurde. Dicks literarische Vorlage eignet sich gut für solche optischen Manipulationen, da sie Themen wie die Vervielfältigung und den Verlust von Identität durch Drogen behandelt. Die fiktionale High-Tech-Welt des Romans bietet zusätzlich eine Doppelbödigkeit: Der Drogenfahnder kann sein Aussehen verändern, bis er selbst der Droge erliegt und sich schließlich selbst jagt. Visualisiert und auf allen medialen Ebenen bis zum Comic ausgearbeitet, nimmt die Spaltung der Persönlichkeit unaufhaltsam ihren Lauf.

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A scanner darkly, Philip K. Dick

Langue
Année de publication
2007
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(rigide),
État du livre
Très bon
Prix
12,29 €

Modes de paiement

4,1
Très bien
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Titre
A scanner darkly
Langue
Allemand
Publié
2007
Format
rigide
Pages
200
ISBN10
3829602863
ISBN13
9783829602860
Séries
Première publication
1977
Titre original
A Scanner Darkly
Évaluation
4,05 sur 5
Description
Ein Comic bei Schirmer/Mosel? Ja und nein. A Scanner Darkly, der 1977 erschienene Roman des Science Fiction-Kultautors Philip K. Dick, wurde 2005 von Richard Linklater verfilmt, mit Keanu Reeves und Winona Ryder in den Hauptrollen. Der Film ist weder ein klassischer Science Fiction-Film wie Blade Runner, noch ein typischer Zeichentrickfilm. Linklater unterzog das fertige Werk einer digitalen Manipulation, dem Rotoskopie-Verfahren, bei dem reale Bilder mit Zeichentricktexturen überlagert werden. Von hier ist der Schritt zum Comic klein: Filmbilder mit Sprechblasen versehen und drucken. Das Buch basiert auf einem Film, dessen Originalmaterial bereits grafisch verfremdet wurde. Dicks literarische Vorlage eignet sich gut für solche optischen Manipulationen, da sie Themen wie die Vervielfältigung und den Verlust von Identität durch Drogen behandelt. Die fiktionale High-Tech-Welt des Romans bietet zusätzlich eine Doppelbödigkeit: Der Drogenfahnder kann sein Aussehen verändern, bis er selbst der Droge erliegt und sich schließlich selbst jagt. Visualisiert und auf allen medialen Ebenen bis zum Comic ausgearbeitet, nimmt die Spaltung der Persönlichkeit unaufhaltsam ihren Lauf.