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Die Hermannsschlacht (Großdruck)

Ein Drama in fünf Aufzügen

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Heinrich von Kleist bearbeitet 1808 den Hermann-Mythos im Kontext der politischen Lage nach der Niederlage gegen Frankreich. Seine Version der Varusschlacht, die als Widerstandsanruf gegen Frankreich interpretiert werden kann, wurde erst 1821 veröffentlicht, zehn Jahre nach seinem Tod. Die Berliner Ausgabe von 2020 präsentiert den Text in lesefreundlichem Großdruck und enthält eine Biographie des Autors, bearbeitet von Theodor Borken. Kleists Werk, das bis Ende 1808 entstand, wurde zuerst 1818 in Zeitschriften veröffentlicht und erlebte seine Uraufführung 1839 in Pyrmont. Die Textgrundlage stammt aus der Ausgabe von 1978, herausgegeben von Siegfried Streller und anderen. Heinrich von Kleist, 1777 in Frankfurt an der Oder geboren, trat 1792 in den Militärdienst ein und nahm am Rheinfeldzug gegen die französische Republik teil. Nach seiner Beförderung zum Leutnant quittierte er 1799 den Militärdienst und studierte Rechtswissenschaften. Kants Schriften führten zu einer Lebenskrise, und nach Aufenthalten in Paris und der Schweiz, wo er sein bekanntestes Stück „Der zerbrochene Krug“ schrieb, kehrte er nach Deutschland zurück. Trotz seiner patriotischen Bestrebungen scheiterten viele seiner Projekte. Nach Jahren der Krankheit und Misserfolge nahm er sich 1811 gemeinsam mit seiner Freundin das Leben.

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Die Hermannsschlacht (Großdruck), Heinrich von Kleist

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2020
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Sous-titre
Ein Drama in fünf Aufzügen
Langue
Allemand
Éditeur
Henricus
Publié
2020
Format
souple
Pages
156
ISBN13
9783847845034
Séries
Évaluation
2,8 sur 5
Description
Heinrich von Kleist bearbeitet 1808 den Hermann-Mythos im Kontext der politischen Lage nach der Niederlage gegen Frankreich. Seine Version der Varusschlacht, die als Widerstandsanruf gegen Frankreich interpretiert werden kann, wurde erst 1821 veröffentlicht, zehn Jahre nach seinem Tod. Die Berliner Ausgabe von 2020 präsentiert den Text in lesefreundlichem Großdruck und enthält eine Biographie des Autors, bearbeitet von Theodor Borken. Kleists Werk, das bis Ende 1808 entstand, wurde zuerst 1818 in Zeitschriften veröffentlicht und erlebte seine Uraufführung 1839 in Pyrmont. Die Textgrundlage stammt aus der Ausgabe von 1978, herausgegeben von Siegfried Streller und anderen. Heinrich von Kleist, 1777 in Frankfurt an der Oder geboren, trat 1792 in den Militärdienst ein und nahm am Rheinfeldzug gegen die französische Republik teil. Nach seiner Beförderung zum Leutnant quittierte er 1799 den Militärdienst und studierte Rechtswissenschaften. Kants Schriften führten zu einer Lebenskrise, und nach Aufenthalten in Paris und der Schweiz, wo er sein bekanntestes Stück „Der zerbrochene Krug“ schrieb, kehrte er nach Deutschland zurück. Trotz seiner patriotischen Bestrebungen scheiterten viele seiner Projekte. Nach Jahren der Krankheit und Misserfolge nahm er sich 1811 gemeinsam mit seiner Freundin das Leben.