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Als Golo Mann 1986 seine Memoiren veröffentlichte, sorgte der Titel "Erinnerungen und Gedanken" für Befremden. Der Historiker, bekannt durch seine Werke zur deutschen Geschichte und eine Wallenstein-Biografie, spielte damit auf Bismarcks Gedanken an. Der zweite Band seiner Memoiren liefert eine indirekte Antwort: Ursprünglich wollte der Reichskanzler das Werk "Erinnerung und Gedanke" im Singular betiteln, die Änderung erfolgte auf Anraten eines Herausgebers. Der zweite Band, bei Golos Tod 1994 noch unvollständig, bietet eine Mischung aus ausformulierten Erinnerungen und fließenden Gedanken. Diese Einblicke zeigen nicht nur die familiären Verhältnisse, insbesondere die Schwierigkeiten zwischen Golo, Klaus und ihrer Schwester Erika, sondern auch Golos anfängliche Hoffnungen auf eine akademische Karriere in Paris, die durch neue französische Gesetze zunichtegemacht wurden. Seine Schilderungen des Alltags, der Kontakte zu französischen Kollegen und der Beobachtungen deutscher Emigranten in Paris und Sanary-sur-Mer machen das Buch zu einem wertvollen Zeitzeugnis. Es reflektiert die politischen Ereignisse der 1930er Jahre und die Lebensverhältnisse im Exil. Am Ende des Bandes finden sich Auszüge aus Golos Tagebuch aus dem Frühsommer 1940, das seine Internierung durch die Franzosen und die anschließende Odyssee durch Lager dokumentiert, bis er schließlich in die USA gelangte, wo er von seinem Vater Thomas Mann erwartet wurde.
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Erinnerungen und Gedanken, Golo Mann
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