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Verschorfungen

Eine Jugend im Schatten der Kulturrevolution

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Zhaoyang Chen wächst während der chinesischen Kulturrevolution auf und erlebt, wie seine Lehrer öffentlich gedemütigt und sein Vater ins Gefängnis gesteckt wird. Als Sohn eines vermeintlichen Konterrevolutionärs wird er zum Freiwild und muss einen grausamen Alltag ertragen, der von politischen Kampagnen und Gewalt geprägt ist. Um dem Schrecken zu entkommen, flüchtet er in verbotene Bücher und Musik, wo er in der europäischen Literatur und Kunst eine Gegenwelt findet, die die Ideale der bürgerlichen Aufklärung verkörpert – Werte, die von Mao Zedong brutal bekämpft werden. Ein englisches Schulbuch eröffnet dem 13-Jährigen neue Perspektiven, und er beginnt zu hinterfragen, warum das Leben in Großbritannien trotz fehlender proletarischer Diktatur besser ist als in China. Getrieben von dem Wunsch, Werke von Shakespeare und anderen ins Chinesische zu übersetzen, lernt er intensiv und wird an einer der wenigen Elite-Universitäten des Landes aufgenommen. Doch anstelle von Anglistik muss er Germanistik studieren, eine Sprache, die ihm zunächst furchterregend erscheint, geprägt von den Bildern brutaler deutscher Soldaten aus Filmen. Die Bedeutung der deutschen Sprache für seinen Lebensweg kann er zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht ahnen, als er sein Studium in Nanking beginnt.

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Verschorfungen, Zhaoyang Chen

Langue
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2020
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Titre
Verschorfungen
Sous-titre
Eine Jugend im Schatten der Kulturrevolution
Langue
Allemand
Éditeur
tredition
Publié
2020
Format
rigide
Pages
404
ISBN10
3347094271
ISBN13
9783347094277
Séries
Description
Zhaoyang Chen wächst während der chinesischen Kulturrevolution auf und erlebt, wie seine Lehrer öffentlich gedemütigt und sein Vater ins Gefängnis gesteckt wird. Als Sohn eines vermeintlichen Konterrevolutionärs wird er zum Freiwild und muss einen grausamen Alltag ertragen, der von politischen Kampagnen und Gewalt geprägt ist. Um dem Schrecken zu entkommen, flüchtet er in verbotene Bücher und Musik, wo er in der europäischen Literatur und Kunst eine Gegenwelt findet, die die Ideale der bürgerlichen Aufklärung verkörpert – Werte, die von Mao Zedong brutal bekämpft werden. Ein englisches Schulbuch eröffnet dem 13-Jährigen neue Perspektiven, und er beginnt zu hinterfragen, warum das Leben in Großbritannien trotz fehlender proletarischer Diktatur besser ist als in China. Getrieben von dem Wunsch, Werke von Shakespeare und anderen ins Chinesische zu übersetzen, lernt er intensiv und wird an einer der wenigen Elite-Universitäten des Landes aufgenommen. Doch anstelle von Anglistik muss er Germanistik studieren, eine Sprache, die ihm zunächst furchterregend erscheint, geprägt von den Bildern brutaler deutscher Soldaten aus Filmen. Die Bedeutung der deutschen Sprache für seinen Lebensweg kann er zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht ahnen, als er sein Studium in Nanking beginnt.