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Die massgebenden Menschen

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Karl Jaspers war ein deutscher Psychologe und Philosoph sowie der bedeutendste Vertreter des deutschen Existenzialismus, obwohl er diese Bezeichnung ablehnte. Er wurde in Oldenburg in eine wohlhabende, konservative Familie geboren, die von der politischen Kultur des liberalen Norddeutschlands geprägt war, was seine Gedanken mit einem demokratischen und liberalen Charakter sowie einem strengen religiösen Hauch versehen hat. Er starb in Basel (Schweiz). Aufgrund seiner gesundheitlichen Probleme in der Kindheit, insbesondere mit den Lungen und einer Durchblutungsstörung, erhielt er besondere Unterstützung von seinen Angehörigen. Dies beeinflusste direkt seine intellektuelle Ausrichtung auf die Geisteswissenschaften. Schon in jungen Jahren interessierte er sich für Philosophie, hatte jedoch Bedenken, sie als Beruf zu wählen, und wandte sich daher dem Studium der Psychologie und der Psychiatrie zu. Er promovierte 1908 an der Universität Heidelberg und wurde 1916 Professor für Psychologie und 1921 Professor für Philosophie an derselben Universität, bis ihn die nationalsozialistische Regierung aufgrund der jüdischen Herkunft seiner Frau vom Lehramt ausschloss. Nach dem Ende des Krieges 1945 kehrte er an die Universität zurück.

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Die massgebenden Menschen, Karl Jaspers

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1986
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Langue
Allemand
Éditeur
Piper
Publié
1986
Format
souple
Pages
210
ISBN10
3492101267
ISBN13
9783492101264
Séries
Titre original
Die grossen Philosophen.
Évaluation
3,5 sur 5
Description
Karl Jaspers war ein deutscher Psychologe und Philosoph sowie der bedeutendste Vertreter des deutschen Existenzialismus, obwohl er diese Bezeichnung ablehnte. Er wurde in Oldenburg in eine wohlhabende, konservative Familie geboren, die von der politischen Kultur des liberalen Norddeutschlands geprägt war, was seine Gedanken mit einem demokratischen und liberalen Charakter sowie einem strengen religiösen Hauch versehen hat. Er starb in Basel (Schweiz). Aufgrund seiner gesundheitlichen Probleme in der Kindheit, insbesondere mit den Lungen und einer Durchblutungsstörung, erhielt er besondere Unterstützung von seinen Angehörigen. Dies beeinflusste direkt seine intellektuelle Ausrichtung auf die Geisteswissenschaften. Schon in jungen Jahren interessierte er sich für Philosophie, hatte jedoch Bedenken, sie als Beruf zu wählen, und wandte sich daher dem Studium der Psychologie und der Psychiatrie zu. Er promovierte 1908 an der Universität Heidelberg und wurde 1916 Professor für Psychologie und 1921 Professor für Philosophie an derselben Universität, bis ihn die nationalsozialistische Regierung aufgrund der jüdischen Herkunft seiner Frau vom Lehramt ausschloss. Nach dem Ende des Krieges 1945 kehrte er an die Universität zurück.