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In Niklas Luhmanns Werk, einem bedeutenden Denker der funktionalen Sozialtheorie und heute als soziologischer Klassiker anerkannt, spielt die Analyse der Religion eine zentrale Rolle. Aus einer Reihe von Essays, die ihm gewidmet sind, wählen wir den letzten aus, der posthum veröffentlicht wurde. Dieser bietet einen repräsentativen Einblick in Luhmanns Denken über funktionale Systeme wie Politik, Wirtschaft, Recht und Wissenschaft. Besonders wertvoll ist die Art, wie Fragen aufgeworfen werden, die aus der Idee der „Autopoiesis“ sozialer Systeme resultieren. Im Fall der Religion wird das Spannungsfeld zwischen ihr und der „heimischen“ Theorie – der Theologie – spezifisch beleuchtet. Die Theorie, die soziale Systeme als durch Kommunikation gebildet betrachtet, ermöglicht mutige Ansätze, die unabhängig vom Konzept des „Menschen“ sind. Diese komplexe Theorie ist durch die Orientierung des Autors in vielen Disziplinen und häufige Analogien geprägt, sodass der Text interdisziplinär ist und stark von den Biologen Maturana und Varela sowie von der Theorie der Formen und Kybernetik inspiriert ist. Insgesamt bietet das Werk einen guten Ausgangspunkt für kritische Überlegungen zur Rolle der Religion in der westlichen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts, von der Reflexion über traditionelle Begriffe bis hin zur gegenwärtigen Form des „Weltreligionssystems“.
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Die Religion der Gesellschaft, Niklas Luhmann
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