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Die Krise der modernen Welt

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In der spirituellen und kontemplativen Unbehaustheit der modernen westlichen Welt erkennt René Guénon eine Leerstelle, die nur der Osten zu füllen vermag, indem er dem Westen zu einer Rückbesinnung auf die eigenen Traditionen verhilft. Wahre Erkenntnis lässt sich nicht über den Intellekt, die Ratio oder den Diskurs erlangen, sondern ist das Produkt eines Sich-Einlassens auf das Unwandelbare. Nur das Bewusstsein eines höheren Prinzips erlaubt die Über windung der Fragmentierung, die in allen Lebensbereichen, vor allem aber auch in den Wissenschaften des modernen Westens, Einzug gehalten hat. Die moderne Philosophie hat keinen Erkenntnisgewinn aufzuweisen, denn sie besteht nur aus Mehrdeutigkeiten und schlecht gestellten Fragen. In seiner Kritik des Individualismus ist Guénon brandaktuell: Leidenschaftlich wendet er sich gegen das Streben nach Profitmaximierung, materiellem Fortschritt und individueller Selbstverwirklichung. Den Vorrang des Materialismus und der Beforschung der sinnlich erfahrbaren Welt vor allem anderen verachtet er zutiefst – und weist einen anderen Weg: gegen den Imperativ des westlichen Denkens und für ein Aufgehen des Einzelnen in Kultur und Spiritualität.

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Die Krise der modernen Welt, René Guénon

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Année de publication
2020
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Très bien
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Titre
Die Krise der modernen Welt
Langue
Allemand
Publié
2020
Format
rigide
Pages
190
ISBN10
3957578515
ISBN13
9783957578518
Séries
Première publication
1927
Titre original
La Crise du monde moderne
Évaluation
4,15 sur 5
Description
In der spirituellen und kontemplativen Unbehaustheit der modernen westlichen Welt erkennt René Guénon eine Leerstelle, die nur der Osten zu füllen vermag, indem er dem Westen zu einer Rückbesinnung auf die eigenen Traditionen verhilft. Wahre Erkenntnis lässt sich nicht über den Intellekt, die Ratio oder den Diskurs erlangen, sondern ist das Produkt eines Sich-Einlassens auf das Unwandelbare. Nur das Bewusstsein eines höheren Prinzips erlaubt die Über windung der Fragmentierung, die in allen Lebensbereichen, vor allem aber auch in den Wissenschaften des modernen Westens, Einzug gehalten hat. Die moderne Philosophie hat keinen Erkenntnisgewinn aufzuweisen, denn sie besteht nur aus Mehrdeutigkeiten und schlecht gestellten Fragen. In seiner Kritik des Individualismus ist Guénon brandaktuell: Leidenschaftlich wendet er sich gegen das Streben nach Profitmaximierung, materiellem Fortschritt und individueller Selbstverwirklichung. Den Vorrang des Materialismus und der Beforschung der sinnlich erfahrbaren Welt vor allem anderen verachtet er zutiefst – und weist einen anderen Weg: gegen den Imperativ des westlichen Denkens und für ein Aufgehen des Einzelnen in Kultur und Spiritualität.