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Heimweh nach Prag

Feuilletons - Glossen - Reportagen für das »Prager Tagblatt«

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Joseph Roth schrieb über zwei Jahrzehnte für das Prager Tagblatt, eine einflussreiche Zeitung, die für ihre liberale Haltung und ihr hervorragendes Feuilleton bekannt war. Sein erster Beitrag, ein Gedicht, erschien 1917, und der letzte 1937, als Roth bereits im Exil lebte. Diese Edition umfasst über 150 Beiträge und zeigt Roths umfangreiche Mitarbeit, einschließlich bisher unbekannter Texte, die in unveränderter Form dem Original folgen. In den 1920er Jahren war das Prager Tagblatt ein Forum für bedeutende deutsche Literaten. Roths brillante Glossen und Reportagen reflektieren seine kritische Sicht auf Berlin, wo er lebte, während er sich nach Prag und Paris sehnte. Trotz der nostalgischen Beschwörung der 1920er Jahre, die in Berlin oft gefeiert werden, zeigt Roth, dass diese Zeit nicht goldig war und sich seine Welt nicht rekonstruieren ließ. In einem seiner Texte beschreibt er das Romanische Café, wo Literaten als „Revolutionäre im Traum“ lebten, oft ihre Rechnungen für Mokka schuldig blieben und auf Menschen mit festem Einkommen herabsahen. Roths scharfsinnige Beobachtungen und seine literarische Stimme machen diese Sammlung zu einem wertvollen Zeugnis der Zwischenkriegszeit.

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Heimweh nach Prag, Joseph Roth

Langue
Année de publication
2012
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Sous-titre
Feuilletons - Glossen - Reportagen für das »Prager Tagblatt«
Langue
Allemand
Éditeur
Wallstein
Publié
2012
Format
rigide
Pages
640
ISBN10
3835311689
ISBN13
9783835311688
Séries
Évaluation
4,5 sur 5
Description
Joseph Roth schrieb über zwei Jahrzehnte für das Prager Tagblatt, eine einflussreiche Zeitung, die für ihre liberale Haltung und ihr hervorragendes Feuilleton bekannt war. Sein erster Beitrag, ein Gedicht, erschien 1917, und der letzte 1937, als Roth bereits im Exil lebte. Diese Edition umfasst über 150 Beiträge und zeigt Roths umfangreiche Mitarbeit, einschließlich bisher unbekannter Texte, die in unveränderter Form dem Original folgen. In den 1920er Jahren war das Prager Tagblatt ein Forum für bedeutende deutsche Literaten. Roths brillante Glossen und Reportagen reflektieren seine kritische Sicht auf Berlin, wo er lebte, während er sich nach Prag und Paris sehnte. Trotz der nostalgischen Beschwörung der 1920er Jahre, die in Berlin oft gefeiert werden, zeigt Roth, dass diese Zeit nicht goldig war und sich seine Welt nicht rekonstruieren ließ. In einem seiner Texte beschreibt er das Romanische Café, wo Literaten als „Revolutionäre im Traum“ lebten, oft ihre Rechnungen für Mokka schuldig blieben und auf Menschen mit festem Einkommen herabsahen. Roths scharfsinnige Beobachtungen und seine literarische Stimme machen diese Sammlung zu einem wertvollen Zeugnis der Zwischenkriegszeit.