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Maltherapie

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Kein Kind würde sich je die Kompetenz absprechen lassen, sich selber in seinem Malen ausdrücken zu können. Es malt aus der fraglosen Gewissheit heraus, malen zu können. Indem sich im Erwachsenen beim Malen das schöpferische Kind wieder rührt, konstelliert sich zugleich der Kind-Archetyp, der große Heilungskräfte entbinden kann. Der Archetyp des Kindes ist ein Symbol des Werdens und der Zukunft. Die gestaltende Begegnung mit ihm und mit Symbolen überhaupt ist viel mehr als ein Probehandeln, nämlich bereits die Freisetzung der hilfreichen Kräfte, die hinter den Komplexen und Archetypen stehen. Der Gestaltende arbeitet beim Malen direkt an seiner Selbstgestaltung, seiner Selbstheilung und seiner Individuation. Als Therapie bietet sich das Malen – und dazu das Imaginieren und Besprechen der Bilder – überall dort an, wo neue Konstellationen und psychische Entwicklungen sich bemerkbar machen. Denn das Malen aus dem Unbewussten macht den Menschen schöpferisch, auch den, der von Misserfolgen im schulischen Zeichenunterricht eher noch Blockierungen gegenüber dem Malen mitbringen mag.

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Maltherapie, Ingrid Riedel

Langue
Année de publication
2004
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(rigide)
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Langue
Allemand
Éditeur
Kreuz
Publié
2004
Format
rigide
ISBN10
3783123666
ISBN13
9783783123661
Séries
Description
Kein Kind würde sich je die Kompetenz absprechen lassen, sich selber in seinem Malen ausdrücken zu können. Es malt aus der fraglosen Gewissheit heraus, malen zu können. Indem sich im Erwachsenen beim Malen das schöpferische Kind wieder rührt, konstelliert sich zugleich der Kind-Archetyp, der große Heilungskräfte entbinden kann. Der Archetyp des Kindes ist ein Symbol des Werdens und der Zukunft. Die gestaltende Begegnung mit ihm und mit Symbolen überhaupt ist viel mehr als ein Probehandeln, nämlich bereits die Freisetzung der hilfreichen Kräfte, die hinter den Komplexen und Archetypen stehen. Der Gestaltende arbeitet beim Malen direkt an seiner Selbstgestaltung, seiner Selbstheilung und seiner Individuation. Als Therapie bietet sich das Malen – und dazu das Imaginieren und Besprechen der Bilder – überall dort an, wo neue Konstellationen und psychische Entwicklungen sich bemerkbar machen. Denn das Malen aus dem Unbewussten macht den Menschen schöpferisch, auch den, der von Misserfolgen im schulischen Zeichenunterricht eher noch Blockierungen gegenüber dem Malen mitbringen mag.