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Mit Hitler reden

Der Weg vom Appeasement zum Zweiten Weltkrieg

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In den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg war der Wunsch, einen neuen Konflikt zu vermeiden, vielleicht das am weitesten verbreitete Anliegen in Europa. Das Motto „Nie wieder!“ hallte lange in den Ohren der Europäer. Eine allgemeine Meinung, die die Zukunft beeinflusste und im Zentrum der von den Engländern angestrebten Politik der Beschwichtigung stand. Indem Tim Bouverie die Verhandlungen rekonstruiert, die Tag für Tag stattfanden, um „Hitler zu beschwichtigen“, erweckt er hier das Spiel von Täuschungen zum Leben, das der Führer den Europäern seit 1933 auferlegte. Er zeigt, dass die Situationen niemals nur das Ergebnis des Blinden von wenigen sind – während andere sofort erkannten, was auf dem Spiel stand – sondern das Produkt eines Teams, das für seine Zeit durchlässig war. Abwechselnd aus der Perspektive Londons, Paris oder Berlins erzählt, entfaltet sich diese Geschichte im Geheimen der Kanzleien, wie zahlreiche nun zugängliche Archive belegen. Unter Bouveries Feder wird der Bericht bis zum Ende atemberaubend. Mit seltener Meisterschaft zeichnet der Autor den Vorwärtsdrang der nationalsozialistischen Politik und die unzähligen Bluffversuche des Führers nach, der nie eine Gelegenheit ausließ, sich seinen ausländischen Gesprächspartnern als Friedensstifter zu präsentieren.

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Mit Hitler reden, Tim Bouverie

Langue
Année de publication
2021
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Titre
Mit Hitler reden
Sous-titre
Der Weg vom Appeasement zum Zweiten Weltkrieg
Langue
Allemand
Éditeur
Rowohlt
Publié
2021
Format
rigide
ISBN10
3498001426
ISBN13
9783498001421
Séries
Évaluation
4 sur 5
Description
In den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg war der Wunsch, einen neuen Konflikt zu vermeiden, vielleicht das am weitesten verbreitete Anliegen in Europa. Das Motto „Nie wieder!“ hallte lange in den Ohren der Europäer. Eine allgemeine Meinung, die die Zukunft beeinflusste und im Zentrum der von den Engländern angestrebten Politik der Beschwichtigung stand. Indem Tim Bouverie die Verhandlungen rekonstruiert, die Tag für Tag stattfanden, um „Hitler zu beschwichtigen“, erweckt er hier das Spiel von Täuschungen zum Leben, das der Führer den Europäern seit 1933 auferlegte. Er zeigt, dass die Situationen niemals nur das Ergebnis des Blinden von wenigen sind – während andere sofort erkannten, was auf dem Spiel stand – sondern das Produkt eines Teams, das für seine Zeit durchlässig war. Abwechselnd aus der Perspektive Londons, Paris oder Berlins erzählt, entfaltet sich diese Geschichte im Geheimen der Kanzleien, wie zahlreiche nun zugängliche Archive belegen. Unter Bouveries Feder wird der Bericht bis zum Ende atemberaubend. Mit seltener Meisterschaft zeichnet der Autor den Vorwärtsdrang der nationalsozialistischen Politik und die unzähligen Bluffversuche des Führers nach, der nie eine Gelegenheit ausließ, sich seinen ausländischen Gesprächspartnern als Friedensstifter zu präsentieren.