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De/Sakralisierung

Die performative Dynamik des Heiligen im englischen und irischen Drama der Literarischen Moderne

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Ausgehend von der These, dass eine fortschreitende Säkularisierung als "Entzauberung der Welt" in Frage zu stellen ist, legt die Studie die Signifikanz der transnationalen Diskursformation des ,Heiligen' für das englische und irische Drama der Literarischen Moderne frei (u. a. Shaw, Yeats, Eliot). Historische religionssoziologische und phänomenologische Beschreibungsmodelle des Heiligen (Weber, Durkheim, Otto) werden unter Bezugnahme aktueller Kulturtheorien performativitätstheoretisch aufbereitet und De/Sakralisierungen in den Dramen in ihrer performativen Ambivalenz und plurimedialen Wirkung erschlossen. Die Studie verortet die Dramen im Schnittfeld religiöser und säkularer Wissens- und Glaubenssysteme sowie theatraler, religiöser und politischer Praktiken, wodurch etablierte Trennkategorien der Forschung aufgebrochen werden. Darüber hinaus bringt die Monographie die Dramentexte in einen fruchtbaren Dialog mit europäischen Masseninszenierungen des frühen 20. Jahrhunderts.

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De/Sakralisierung, Verena Keidel

Langue
Année de publication
2020
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Titre
De/Sakralisierung
Sous-titre
Die performative Dynamik des Heiligen im englischen und irischen Drama der Literarischen Moderne
Langue
Allemand
Publié
2020
Format
rigide
Pages
226
ISBN10
382534746X
ISBN13
9783825347468
Séries
Description
Ausgehend von der These, dass eine fortschreitende Säkularisierung als "Entzauberung der Welt" in Frage zu stellen ist, legt die Studie die Signifikanz der transnationalen Diskursformation des ,Heiligen' für das englische und irische Drama der Literarischen Moderne frei (u. a. Shaw, Yeats, Eliot). Historische religionssoziologische und phänomenologische Beschreibungsmodelle des Heiligen (Weber, Durkheim, Otto) werden unter Bezugnahme aktueller Kulturtheorien performativitätstheoretisch aufbereitet und De/Sakralisierungen in den Dramen in ihrer performativen Ambivalenz und plurimedialen Wirkung erschlossen. Die Studie verortet die Dramen im Schnittfeld religiöser und säkularer Wissens- und Glaubenssysteme sowie theatraler, religiöser und politischer Praktiken, wodurch etablierte Trennkategorien der Forschung aufgebrochen werden. Darüber hinaus bringt die Monographie die Dramentexte in einen fruchtbaren Dialog mit europäischen Masseninszenierungen des frühen 20. Jahrhunderts.