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Die Katze und der General

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Alexander Orlow, ein russischer Oligarch, beginnt ein neues Leben in Berlin, doch die Erinnerungen an seinen Einsatz im Ersten Tschetschenienkrieg verfolgen ihn. Besonders die Schuld an der jungen Tschetschenin Nura lastet schwer auf ihm. Der Zeitpunkt der Abrechnung naht. Nino Haratischwili erkundet in ihrem neuen Roman die Abgründe, die sich im zerfallenden Sowjetreich auftun. Die Geschichte ist ein spannungsgeladener, psychologisch tiefgehender Schuld-und-Sühne-Roman über den Krieg in den Ländern und in den Köpfen, die Sehnsucht nach Frieden und Erlösung. Die Schicksale der Figuren verflechten sich wie in einem Zauberwürfel um eine verborgene Achse aus Liebe und Schuld. Sie sind Teil eines tödlichen Spiels, in dem sie mit der Wucht einer klassischen Tragödie aufeinanderprallen. Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2018, bietet der Roman einen gnadenlos exakten Blick auf Russland in den neunziger Jahren, als die kommunistische Entindividualisierung in eine Raubtiergesellschaft umschlug, die grausame Hierarchien schuf. Die Figuren sind eindrucksvoll und fesselnd; Leser werden in die Geschichte hineingezogen, leben mit den Charakteren und erleben deren Ängste und Hoffnungen. Haratischwili erweist sich als begnadete Erzählerin mit einem klugen Aufbau.

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Die Katze und der General, Nino Haratischwili

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2018
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4,0
Très bien
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Langue
Allemand
Publié
2018
Format
rigide
Pages
763
ISBN10
3627002547
ISBN13
9783627002541
Séries
Première publication
2018
Titre original
Die Katze und der General
Évaluation
3,95 sur 5
Description
Alexander Orlow, ein russischer Oligarch, beginnt ein neues Leben in Berlin, doch die Erinnerungen an seinen Einsatz im Ersten Tschetschenienkrieg verfolgen ihn. Besonders die Schuld an der jungen Tschetschenin Nura lastet schwer auf ihm. Der Zeitpunkt der Abrechnung naht. Nino Haratischwili erkundet in ihrem neuen Roman die Abgründe, die sich im zerfallenden Sowjetreich auftun. Die Geschichte ist ein spannungsgeladener, psychologisch tiefgehender Schuld-und-Sühne-Roman über den Krieg in den Ländern und in den Köpfen, die Sehnsucht nach Frieden und Erlösung. Die Schicksale der Figuren verflechten sich wie in einem Zauberwürfel um eine verborgene Achse aus Liebe und Schuld. Sie sind Teil eines tödlichen Spiels, in dem sie mit der Wucht einer klassischen Tragödie aufeinanderprallen. Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2018, bietet der Roman einen gnadenlos exakten Blick auf Russland in den neunziger Jahren, als die kommunistische Entindividualisierung in eine Raubtiergesellschaft umschlug, die grausame Hierarchien schuf. Die Figuren sind eindrucksvoll und fesselnd; Leser werden in die Geschichte hineingezogen, leben mit den Charakteren und erleben deren Ängste und Hoffnungen. Haratischwili erweist sich als begnadete Erzählerin mit einem klugen Aufbau.