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Émile ou de l'éducation

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Jean-Jacques Rousseau war ein französischer Philosoph, Romanautor und Essayist, dessen Ideen in den Bereichen Wissenschaft, Kunst, Natur und Moral das romantische Naturverständnis des späten 18. Jahrhunderts maßgeblich beeinflussten. Seine Philosophien erforschten die Tugend des Menschen als von Natur aus gut, die Korruption der Zivilgesellschaft, die individuelle Freiheit und in seinem 1762 veröffentlichten Werk über Erziehung, "Émile", die Möglichkeit, Kinder natürlich und ohne die Einschränkungen sozialer Bedingungen entwickeln zu lassen. Émile ist ein fiktiver Schüler, den Rousseau einführt, um seine Idee der "negativen Erziehung" zu veranschaulichen, also einer Erziehung, die im Einklang mit den natürlichen Fähigkeiten eines Kindes steht und durch einen Prozess autonomer Entdeckung erfolgt. Rousseau entfernt die autoritäre Lehrerfigur und möchte stattdessen, dass Mütter die natürlichen Neigungen der Kinder fördern, ohne sie zu verwöhnen. Das Werk war zu seiner Zeit umstritten, inspirierte jedoch später ein neues nationales Bildungssystem während der Französischen Revolution und brachte Rousseau den Titel "Vater der modernen Erziehung" ein.

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Émile ou de l'éducation, Jean Jacques Rousseau, Michel Launay

Langue
Année de publication
1999
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(souple)
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Langue
Français
Éditeur
Flammarion
Publié
1999
Format
souple
ISBN10
2080701177
ISBN13
9782080701176
Séries
Évaluation
3,85 sur 5
Description
Jean-Jacques Rousseau war ein französischer Philosoph, Romanautor und Essayist, dessen Ideen in den Bereichen Wissenschaft, Kunst, Natur und Moral das romantische Naturverständnis des späten 18. Jahrhunderts maßgeblich beeinflussten. Seine Philosophien erforschten die Tugend des Menschen als von Natur aus gut, die Korruption der Zivilgesellschaft, die individuelle Freiheit und in seinem 1762 veröffentlichten Werk über Erziehung, "Émile", die Möglichkeit, Kinder natürlich und ohne die Einschränkungen sozialer Bedingungen entwickeln zu lassen. Émile ist ein fiktiver Schüler, den Rousseau einführt, um seine Idee der "negativen Erziehung" zu veranschaulichen, also einer Erziehung, die im Einklang mit den natürlichen Fähigkeiten eines Kindes steht und durch einen Prozess autonomer Entdeckung erfolgt. Rousseau entfernt die autoritäre Lehrerfigur und möchte stattdessen, dass Mütter die natürlichen Neigungen der Kinder fördern, ohne sie zu verwöhnen. Das Werk war zu seiner Zeit umstritten, inspirierte jedoch später ein neues nationales Bildungssystem während der Französischen Revolution und brachte Rousseau den Titel "Vater der modernen Erziehung" ein.