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Fermina Márquez

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"Fermina Márquez" ist ein "Jugendroman", der im Internat einen Raum des Konflikts findet. Eine bunte Gruppe von Schülern: Kolumbianer, Haitianer, Mexikaner, Spanier oder Franzosen, versammelt sich im Internat der Pariser Banlieue im Streben nach (guter) Bildung, der kosmopolitischen Bildung des Bürgertums. Diese Bildung, ausgerichtet auf "Wissen, um handeln zu können", konzentriert sich auf die Persönlichkeit von Joanny Léniot, einem Kind aus der Mittelschicht in einem hochbürgerlichen Umfeld, der sich gegen die Übermacht verteidigen muss, die das große Kapital repräsentiert, das in den Kindern der großen amerikanischen Millionäre verkörpert ist. Joanny Léniot erscheint in Larbauds Erzählung wie ein junger Faust. Wie der vermeintliche alchemistische Renaissance-Mann hat auch er alle kognitiven Erfahrungen des Lebens gemacht, lebt jedoch trotz alledem in großer existenzieller Unzufriedenheit. Getrieben von dem Streben nach Wissen als Prinzip der Selbstbehauptung, zeigt sich Léniot bereit für die Liebe, die in seinem Leben auf ihn wartet. Der Beschreibung des Prozesses der persönlichen Reifung wird ein besonderes Merkmal hinzugefügt: das der Autobiografie. Die Vertraulichkeit und Treue der beschriebenen psychologischen Prozesse der Jugend lassen vermuten, dass das Werk eine verschlüsselte Geschichte der Bildung des jungen Larbaud ist, die die Entstehung seiner eigenen Persönlichkeit analysiert.

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Fermina Márquez, Valery Larbaud

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Titre
Fermina Márquez
Langue
Allemand
Éditeur
Suhrkamp
Format
rigide
ISBN10
3518016547
ISBN13
9783518016541
Séries
Évaluation
3,3 sur 5
Description
"Fermina Márquez" ist ein "Jugendroman", der im Internat einen Raum des Konflikts findet. Eine bunte Gruppe von Schülern: Kolumbianer, Haitianer, Mexikaner, Spanier oder Franzosen, versammelt sich im Internat der Pariser Banlieue im Streben nach (guter) Bildung, der kosmopolitischen Bildung des Bürgertums. Diese Bildung, ausgerichtet auf "Wissen, um handeln zu können", konzentriert sich auf die Persönlichkeit von Joanny Léniot, einem Kind aus der Mittelschicht in einem hochbürgerlichen Umfeld, der sich gegen die Übermacht verteidigen muss, die das große Kapital repräsentiert, das in den Kindern der großen amerikanischen Millionäre verkörpert ist. Joanny Léniot erscheint in Larbauds Erzählung wie ein junger Faust. Wie der vermeintliche alchemistische Renaissance-Mann hat auch er alle kognitiven Erfahrungen des Lebens gemacht, lebt jedoch trotz alledem in großer existenzieller Unzufriedenheit. Getrieben von dem Streben nach Wissen als Prinzip der Selbstbehauptung, zeigt sich Léniot bereit für die Liebe, die in seinem Leben auf ihn wartet. Der Beschreibung des Prozesses der persönlichen Reifung wird ein besonderes Merkmal hinzugefügt: das der Autobiografie. Die Vertraulichkeit und Treue der beschriebenen psychologischen Prozesse der Jugend lassen vermuten, dass das Werk eine verschlüsselte Geschichte der Bildung des jungen Larbaud ist, die die Entstehung seiner eigenen Persönlichkeit analysiert.