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Die Aufteilung des Sinnlichen

Die Politik der Kunst und ihre Paradoxien

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Jenseits der Debatten über die Krise der Kunst oder den Tod des Bildes, die die endlose Szene des Endes der Utopien wiederholen, möchte dieser Text einige Bedingungen für das Verständnis der Verbindung zwischen Ästhetik und Politik festlegen. Dazu schlägt er vor, zu der ursprünglichen Eintragung künstlerischer Praktiken in die Aufteilung von Zeiten und Räumen, dem Sichtbaren und Unsichtbaren, dem Wort und dem Geräusch zurückzukehren, die sowohl den Ort als auch das Anliegen der Politik definieren. So können historische Regime der Künste als spezifische Formen dieses Verhältnisses unterschieden werden, und die Spekulationen über das fatale oder glorreiche Schicksal der „Moderne“ können auf die Analyse einer dieser Formen verwiesen werden. Man kann auch verstehen, wie ein und dasselbe Denkregime die Proklamation der Autonomie der Kunst und ihre Identifizierung mit einer Form kollektiver Erfahrung begründet. Die Künste verleihen den Unternehmungen der Herrschaft oder der Emanzipation nur das, was sie ihnen verleihen können, nämlich einfach das, was sie mit ihnen gemeinsam haben: Positionen und Bewegungen der Körper, Funktionen des Wortes, Verteilungen des Sichtbaren und Unsichtbaren.

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Die Aufteilung des Sinnlichen, Jacques Ranciere

Langue
Année de publication
2006
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4,5
Très bien
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Titre
Die Aufteilung des Sinnlichen
Sous-titre
Die Politik der Kunst und ihre Paradoxien
Langue
Allemand
Éditeur
b_books
Publié
2006
Format
souple
Pages
100
ISBN10
3933557674
ISBN13
9783933557674
Séries
Titre original
Le partage du sensible
Évaluation
4,45 sur 5
Description
Jenseits der Debatten über die Krise der Kunst oder den Tod des Bildes, die die endlose Szene des Endes der Utopien wiederholen, möchte dieser Text einige Bedingungen für das Verständnis der Verbindung zwischen Ästhetik und Politik festlegen. Dazu schlägt er vor, zu der ursprünglichen Eintragung künstlerischer Praktiken in die Aufteilung von Zeiten und Räumen, dem Sichtbaren und Unsichtbaren, dem Wort und dem Geräusch zurückzukehren, die sowohl den Ort als auch das Anliegen der Politik definieren. So können historische Regime der Künste als spezifische Formen dieses Verhältnisses unterschieden werden, und die Spekulationen über das fatale oder glorreiche Schicksal der „Moderne“ können auf die Analyse einer dieser Formen verwiesen werden. Man kann auch verstehen, wie ein und dasselbe Denkregime die Proklamation der Autonomie der Kunst und ihre Identifizierung mit einer Form kollektiver Erfahrung begründet. Die Künste verleihen den Unternehmungen der Herrschaft oder der Emanzipation nur das, was sie ihnen verleihen können, nämlich einfach das, was sie mit ihnen gemeinsam haben: Positionen und Bewegungen der Körper, Funktionen des Wortes, Verteilungen des Sichtbaren und Unsichtbaren.