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Der Schauplatz ist Hamburg Ende der sechziger Jahre, wo drei Pädagogen unterschiedlicher Auffassung und Herkunft ein neues Lesebuch zusammenstellen. Während sie sich über die ersten beiden Teile „Arbeit und Feste“ sowie „Heimat und Fremde“ einig sind, stellt das dritte Kapitel „Lebensbilder – Vorbilder“ eine große Herausforderung dar. Die Frage nach Vorbildern ist komplex: Wer kann heute als Vorbild gelten? Der mutige Pionier, der heldenhafte Kämpfer oder der schwache Mensch, der sich überwinden will? Zu den Schwierigkeiten mit den Vorbildern kommen persönliche Probleme der Protagonisten. Der pensionierte Schulrat Valentin Pundt sucht nach Gründen für den Selbstmord seines Sohnes. Die Lektorin Rita Süßfels erkennt, dass gute Absichten auch schädlich sein können. Der junge Lehrer Jan Heller kämpft mit den Folgen seiner gescheiterten Ehe. In Hamburg, im November, geschehen merkwürdige Dinge an der Alster, Proteste gegen Straßenbahntarife finden statt, und ein Pop-Sänger berührt die Massen mit seinen Liedern über eine heile Welt. Am Ende bleibt nur ein Herausgeber aktiv, während der andere im Krankenhaus liegt, verletzt, weil er einem belästigten Paar geholfen hat. Die verbleibenden Kollegen müssen vor ihrem Verleger kapitulieren und stellen sich der Frage: Gibt es heutzutage keine Vorbilder mehr? Der Leser wird angeregt, über Moral, Werte und die Zeit nachzudenken.
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Das Vorbild, Siegfried Lenz
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- Année de publication
- 1975
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- (rigide),
- État du livre
- Bon
- Prix
- 3,59 €
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