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In der Flut von Büchern über Sexualität nähert sich Evolas Metaphysik des Sexus dem Thema aus einem völlig anderen Blickwinkel. Sie erklärt die Unzulänglichkeit biologischer, soziologischer und psychologischer Theorien der menschlichen Sexualität und behauptet, dass die Anziehung zwischen den Geschlechtern nicht auf den irdischen Befehl zur Fortpflanzung beschränkt ist. Erotische, reproduktionslose Liebe ist ein Ziel an sich und unterscheidet den Menschen von den Tieren. Sex, entgegen weit verbreiteter Vorstellungen, überschreitet unsere Körperlichkeit und gehört in den spirituellen Bereich. Der Autor weist darauf hin, dass das transzendente Potenzial des Sexus von westlichen Religionen und dem Materialismus systematisch geleugnet wurde. Um es zu erforschen, kartiert und vergleicht er Traditionen antiker und nicht-europäischer Kulturen, die Sex als Sakrament betrachten und ihn in ihre Rituale integrieren. Er sieht ihn als Mittel zur Auflösung innerer Fesseln des Individuums und zum initiatorischen Aufstieg. In unserer entgeistigten Gegenwart ist gerade die erotische Liebe ein allgemein zugänglicher Weg zur Selbstüberwindung.
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Die grosse Lust, Julius Evola
- Langue
- Année de publication
- 1998
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- Titre
- Die grosse Lust
- Langue
- Allemand
- Auteurs
- Julius Evola
- Éditeur
- Fischer
- Publié
- 1998
- Pages
- 534
- ISBN10
- 385681406X
- ISBN13
- 9783856814069
- Séries
- Mots clés
- Nonfiction, Sciences sociales, Esotérisme & Religion, Thèmes psychologiques, Thématique philosophique, Thèmes religieux, Religion, Spiritualité et spiritualisme, Philosophie, Ésotérisme, Sexualité et intimité, Occultisme & Sorcellerie, Occultisme
- Première publication
- 1958
- Titre original
- Metafisica del sesso
- Évaluation
- 4,15 sur 5
- Description
- In der Flut von Büchern über Sexualität nähert sich Evolas Metaphysik des Sexus dem Thema aus einem völlig anderen Blickwinkel. Sie erklärt die Unzulänglichkeit biologischer, soziologischer und psychologischer Theorien der menschlichen Sexualität und behauptet, dass die Anziehung zwischen den Geschlechtern nicht auf den irdischen Befehl zur Fortpflanzung beschränkt ist. Erotische, reproduktionslose Liebe ist ein Ziel an sich und unterscheidet den Menschen von den Tieren. Sex, entgegen weit verbreiteter Vorstellungen, überschreitet unsere Körperlichkeit und gehört in den spirituellen Bereich. Der Autor weist darauf hin, dass das transzendente Potenzial des Sexus von westlichen Religionen und dem Materialismus systematisch geleugnet wurde. Um es zu erforschen, kartiert und vergleicht er Traditionen antiker und nicht-europäischer Kulturen, die Sex als Sakrament betrachten und ihn in ihre Rituale integrieren. Er sieht ihn als Mittel zur Auflösung innerer Fesseln des Individuums und zum initiatorischen Aufstieg. In unserer entgeistigten Gegenwart ist gerade die erotische Liebe ein allgemein zugänglicher Weg zur Selbstüberwindung.