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Fernando Pessoa (1888 - 1935), der Begründer der portugiesischen Moderne, hinterließ ein rätselhaftes Werk, das laut dem französischen Philosophen Alain Badiou in der Philosophie des 20. Jahrhunderts einzigartig ist. Um die Vielfalt seines Denkens und Fühlens darzustellen, schuf Pessoa Heteronyme, personifizierte Verkörperungen seines Schaffens. Álvaro de Campos, ein futuristisch begeisterter Modernist, ist einer der bekanntesten. Unter seinem eigenen Namen, der „Person, Maske, Fiktion, Niemand“ bedeutet, verfasste Pessoa ebenfalls Gedichte. Álvaro de Campos trat am legendären 8. März 1914 ins Licht, als er in einem Zug die „Triumph-Ode“ schrieb. Der weltgewandte Dandy, der die Ingenieurskunst liebt, strebt nach Kühnheit und Modernität. Er beschreibt sich als „dekadenten Heiden aus der Herbstzeit der Schönheit, der Schläfrigkeit der antiken Klarheit, mystisch intellektuell von der traurigen Rasse der Neuplatoniker.“ Zunächst ein Anhänger des italienischen Futuristen Marinetti, feiert er in großen Oden Dynamik und Zerstörung, wendet sich jedoch später existenziellen Themen zu. Inés Koebel hat sich neben Pessoas „Buch der Unruhe“ besonders der Lyrik Pessoas gewidmet und die Gedichte von Álvaro de Campos, Alberto Caeiro, Ricardo Reis sowie Pessoa selbst übersetzt, ebenso den Band „Baron von Teive. Die Erziehung zum Stoiker.“
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Alvaro de Campos. Poesias. Dichtungen. Portugies.-Dtsch. Übers. u. Nachw. v. Georg R. Lind, Fernando Pessoa
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