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Etwas fehlt immer

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„Esst Bücher! Lest Kuchen!“ fordert der Autor auf seiner Homepage und zeigt, wie aufregend und verrückt Lesen sein kann. In seinen Erzählungen geraten Menschen in abenteuerliche Situationen, oft geprägt von einem Gefühl des Unbehagens und der Absurdität. Da ist der junge Mann, der beim Radfahren Passanten auf den Hinterkopf haut, und die Schauspielerin Verena, die nach jeder Vorstellung von einer Familie am Bühnenausgang erwartet wird – ein Wahnsinn, den sie immer wieder erträgt. Ein weiteres Beispiel ist die Frau, die nach einem Autounfall von einem jungen Mann gerettet wird, der gegen ihren Willen in ihr Leben eindringt, während er sich um sie kümmert. „Ich habe mir noch Urlaub genommen, solange du mich noch brauchst“, sagt er, und es wird deutlich, dass dies ein Albtraum ist. Helminger erzählt mit diabolischer Freude und tief schwarzem Humor, führt seine Charaktere an den Rand des Wahnsinns und zeigt, wie fragil unser Zusammenleben ist. Emotionen entladen sich, und die Geschichten sind kunstvoll miteinander verbunden, durch wiederkehrende Szenen oder Figuren. Helmingers Sprache ist einfallsreich und seine Fantasie kennt keine Grenzen. Er malt Bilder, die den Leser in eine bizarre Welt entführen, in der das Gewöhnliche jederzeit aus den Fugen geraten kann.

Édition

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Etwas fehlt immer, Guy Helminger

Langue
Année de publication
2005
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2,2
Avis mitigé
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Titre
Etwas fehlt immer
Langue
Allemand
Éditeur
Suhrkamp
Publié
2005
Format
rigide
Pages
268
ISBN10
3518417088
ISBN13
9783518417089
Séries
Évaluation
2,2 sur 5
Description
„Esst Bücher! Lest Kuchen!“ fordert der Autor auf seiner Homepage und zeigt, wie aufregend und verrückt Lesen sein kann. In seinen Erzählungen geraten Menschen in abenteuerliche Situationen, oft geprägt von einem Gefühl des Unbehagens und der Absurdität. Da ist der junge Mann, der beim Radfahren Passanten auf den Hinterkopf haut, und die Schauspielerin Verena, die nach jeder Vorstellung von einer Familie am Bühnenausgang erwartet wird – ein Wahnsinn, den sie immer wieder erträgt. Ein weiteres Beispiel ist die Frau, die nach einem Autounfall von einem jungen Mann gerettet wird, der gegen ihren Willen in ihr Leben eindringt, während er sich um sie kümmert. „Ich habe mir noch Urlaub genommen, solange du mich noch brauchst“, sagt er, und es wird deutlich, dass dies ein Albtraum ist. Helminger erzählt mit diabolischer Freude und tief schwarzem Humor, führt seine Charaktere an den Rand des Wahnsinns und zeigt, wie fragil unser Zusammenleben ist. Emotionen entladen sich, und die Geschichten sind kunstvoll miteinander verbunden, durch wiederkehrende Szenen oder Figuren. Helmingers Sprache ist einfallsreich und seine Fantasie kennt keine Grenzen. Er malt Bilder, die den Leser in eine bizarre Welt entführen, in der das Gewöhnliche jederzeit aus den Fugen geraten kann.