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Die Elixiere des Teufels. Lebens-Ansichten des Katers Murr

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Der Roman ist eine fiktive Autobiographie des Mönchs Medardus, der zu Beginn nichts über seine familiären Verbindungen weiß. Nach einer glücklichen Kindheit wird er in ein paradiesisches Kloster aufgenommen, wo er zwei wichtige Rollen übernimmt: die Verwaltung der Reliquienkammer, in der sich eines der Elixiere des Teufels befindet, und das Predigen. Sein Talent als Redner führt dazu, dass er sich selbst zum heiligen Antonius erklärt, doch nach einer Ohnmacht verliert er dieses Talent. Es kehrt zurück, als er vom Elixier des Teufels trinkt. Als die junge Aurelie, die der heiligen Rosalia ähnelt, ihm ihre Liebe gesteht, plant er, das Kloster zu verlassen, um sie zu suchen. Ein weiterer Handlungsstrang wird durch den Kater Murr eingeführt, der als Ich-Erzähler fungiert. Er schildert seine Erlebnisse von der Geburt bis zur Niederschrift und bietet zahlreiche Kommentare zur "Bildung des Lesers". Murr präsentiert ein Rezept, wie man sich zum großen Kater bildet, und kritisiert damit die zeitgenössische Trivialisierung der Bildungsidee. Der Roman parodiert sowohl den Künstler- als auch den Entwicklungsroman, überschreitet jedoch deren Grenzen und entwickelt sich zu einem vielschichtigen Gesellschaftsroman.

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3,8
Très bien
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Langue
Allemand
Éditeur
dtv
Format
rigide
ISBN10
3538051127
ISBN13
9783538051126
Séries
Première publication
1815
Titre original
Die Elixiere des Teufels
Évaluation
3,8 sur 5
Description
Der Roman ist eine fiktive Autobiographie des Mönchs Medardus, der zu Beginn nichts über seine familiären Verbindungen weiß. Nach einer glücklichen Kindheit wird er in ein paradiesisches Kloster aufgenommen, wo er zwei wichtige Rollen übernimmt: die Verwaltung der Reliquienkammer, in der sich eines der Elixiere des Teufels befindet, und das Predigen. Sein Talent als Redner führt dazu, dass er sich selbst zum heiligen Antonius erklärt, doch nach einer Ohnmacht verliert er dieses Talent. Es kehrt zurück, als er vom Elixier des Teufels trinkt. Als die junge Aurelie, die der heiligen Rosalia ähnelt, ihm ihre Liebe gesteht, plant er, das Kloster zu verlassen, um sie zu suchen. Ein weiterer Handlungsstrang wird durch den Kater Murr eingeführt, der als Ich-Erzähler fungiert. Er schildert seine Erlebnisse von der Geburt bis zur Niederschrift und bietet zahlreiche Kommentare zur "Bildung des Lesers". Murr präsentiert ein Rezept, wie man sich zum großen Kater bildet, und kritisiert damit die zeitgenössische Trivialisierung der Bildungsidee. Der Roman parodiert sowohl den Künstler- als auch den Entwicklungsroman, überschreitet jedoch deren Grenzen und entwickelt sich zu einem vielschichtigen Gesellschaftsroman.