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Im Mai 1937 wartet ein Mann jede Nacht neben dem Fahrstuhl seiner Leningrader Wohnung darauf, dass Stalins Schergen kommen und ihn abholen. Der Mann ist der Komponist Schostakowitsch, und er wartet am Lift, um seiner Familie den Anblick seiner Verhaftung zu ersparen. Die Gunst der Mächtigen zu erlangen, hat zwei Seiten: Stalin, der sich plötzlich für Schostakowitsch' Musik zu interessieren scheint, verlässt noch in der Pause die Aufführung seiner Oper »Lady Macbeth von Mzensk«. Fortan ist der Komponist ein zum Abschuss freigegebener Mann. Durch Glück entgeht er der Säuberung, doch was bedeutet es für einen Künstler, keine Entscheidung frei treffen zu können? In welchem Verhältnis stehen Kunst und Unterdrückung, Diktatur und Kreativität zueinander. Und ist es verwerflich, wenn man sich der Macht beugt, um künstlerisch arbeiten zu können?
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Der Lärm der Zeit, Julian Barnes
- Langue
- Année de publication
- 2018
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- (souple)
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- Titre
- Der Lärm der Zeit
- Sous-titre
- Roman
- Langue
- Allemand
- Auteurs
- Julian Barnes
- Éditeur
- btb
- Publié
- 2018
- Format
- souple
- ISBN10
- 3442716527
- ISBN13
- 9783442716524
- Séries
- Mots clés
- Fiction, Thème historique, Thématique musicale, Politique, Littérature britannique, 20e siècle, Cadeaux pour papy, Russie, Roman social, Littérature anglaise, New York, Violence, Peur, Communisme, Liberté, Union Soviétique, Artistes, Persécution, Ironie, Compositeurs de musique, Dictature, Josif Vissarionovitch Staline, 1879-1953, Oppression, Stalinisme, Dmitri Chostakovitch, 1906-1975
- Première publication
- 2016
- Titre original
- The Noise of Time
- Évaluation
- 3,7 sur 5
- Description
- Im Mai 1937 wartet ein Mann jede Nacht neben dem Fahrstuhl seiner Leningrader Wohnung darauf, dass Stalins Schergen kommen und ihn abholen. Der Mann ist der Komponist Schostakowitsch, und er wartet am Lift, um seiner Familie den Anblick seiner Verhaftung zu ersparen. Die Gunst der Mächtigen zu erlangen, hat zwei Seiten: Stalin, der sich plötzlich für Schostakowitsch' Musik zu interessieren scheint, verlässt noch in der Pause die Aufführung seiner Oper »Lady Macbeth von Mzensk«. Fortan ist der Komponist ein zum Abschuss freigegebener Mann. Durch Glück entgeht er der Säuberung, doch was bedeutet es für einen Künstler, keine Entscheidung frei treffen zu können? In welchem Verhältnis stehen Kunst und Unterdrückung, Diktatur und Kreativität zueinander. Und ist es verwerflich, wenn man sich der Macht beugt, um künstlerisch arbeiten zu können?




