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Kurze Geschichte des Antisemitismus

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Antisemitismus ist wieder sichtbar, sowohl offen als auch verborgen hinter unbedachten Äußerungen und Israelkritik. Peter Schäfer beschreibt prägnant, wie antisemitische Stereotype seit der Antike verbreitet wurden, zu Verfolgung und Vernichtung führten und auch nach der Shoah virulent bleiben. Sein umfassender Überblick verdeutlicht, warum Antisemitismus so alt und zugleich so aktuell ist. Bereits in der vorchristlichen Antike existierte Judenhass, Ghettos und Pogrome, doch die neutestamentlichen Schriften schufen die Grundlage für Ritualmordlegenden und Verfolgungen im christlichen Mittelalter. Luther forderte die Auslöschung der „Teufelskinder“, während Aufklärer das Judentum als unvernünftig betrachteten. Wissenschaftler begründeten den Judenhass rassistisch, und viele waren bereit, sich an der „Endlösung der Judenfrage“ zu beteiligen oder schauten weg. Der Schock des Massenmordes hätte heilsam sein können, doch Antizionismus und rechte Ideologien dringen seit Jahren mit antisemitischem Gepäck in die Gesellschaft vor und bereiten den Boden für neue Gewalt. Schäfers erhellendes Werk ist Pflichtlektüre für alle, die verstehen wollen, warum Antisemitismus so alt und gleichzeitig so aktuell ist und welche Bedeutung er für Juden in der Nachbarschaft, in Israel und weltweit hat.

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Kurze Geschichte des Antisemitismus, Peter Schäfer

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2020
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4,7
Excellent
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Titre
Kurze Geschichte des Antisemitismus
Langue
Allemand
Éditeur
Beck
Publié
2020
Format
rigide
ISBN10
340675578X
ISBN13
9783406755781
Séries
Première publication
2020
Titre original
Kurze Geschichte des Antisemitismus
Évaluation
4,7 sur 5
Description
Antisemitismus ist wieder sichtbar, sowohl offen als auch verborgen hinter unbedachten Äußerungen und Israelkritik. Peter Schäfer beschreibt prägnant, wie antisemitische Stereotype seit der Antike verbreitet wurden, zu Verfolgung und Vernichtung führten und auch nach der Shoah virulent bleiben. Sein umfassender Überblick verdeutlicht, warum Antisemitismus so alt und zugleich so aktuell ist. Bereits in der vorchristlichen Antike existierte Judenhass, Ghettos und Pogrome, doch die neutestamentlichen Schriften schufen die Grundlage für Ritualmordlegenden und Verfolgungen im christlichen Mittelalter. Luther forderte die Auslöschung der „Teufelskinder“, während Aufklärer das Judentum als unvernünftig betrachteten. Wissenschaftler begründeten den Judenhass rassistisch, und viele waren bereit, sich an der „Endlösung der Judenfrage“ zu beteiligen oder schauten weg. Der Schock des Massenmordes hätte heilsam sein können, doch Antizionismus und rechte Ideologien dringen seit Jahren mit antisemitischem Gepäck in die Gesellschaft vor und bereiten den Boden für neue Gewalt. Schäfers erhellendes Werk ist Pflichtlektüre für alle, die verstehen wollen, warum Antisemitismus so alt und gleichzeitig so aktuell ist und welche Bedeutung er für Juden in der Nachbarschaft, in Israel und weltweit hat.