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Über-Empfindlichkeit

Spielformen der Idiosynkrasie

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Ein Geruch, ein Zeichen, eine Bewegung, ein Wort – oft sind es scheinbar unbedeutende Details, die uns in Aufregung versetzen. Jeder kennt skurrile Abneigungen und hat eigene Formen der Idiosynkrasie, jener unerklärlichen Überempfindlichkeiten. Der griechische Begriff beschreibt diese individuellen Wahrnehmungs- und Verhaltensweisen, die in den letzten Jahrhunderten unterschiedlich bewertet wurden: Manche sehen sie als irrationale Eigenheiten, andere als Quellen von Innovation in Kunst und Wissenschaft. Silvia Bovenschen untersucht dieses Phänomen aus verschiedenen Perspektiven, grenzt es von Ekel und Scham ab und beleuchtet die Beziehung zwischen Idiosynkrasie und Physiognomie. Sie reflektiert auch über die Verbindungen zwischen Idiosynkrasie und Flucht, etwa beim Zigarettenholen, und entwirft ein Porträt des Schweizers als Verbrecher. Im Mittelpunkt steht nicht der Versuch einer historisch-systematischen Begriffsgeschichte, sondern das kaleidoskopartige Erfassen und Zergliedern der vielfältigen Erscheinungsformen. So entsteht ein spannendes, unterhaltsames und lehrreiches Werk über eine der vielen Unwichtigkeiten des Alltags.

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Über-Empfindlichkeit, Silvia Bovenschen

Langue
Année de publication
2007
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Sous-titre
Spielformen der Idiosynkrasie
Langue
Allemand
Éditeur
Suhrkamp
Publié
2007
Format
souple
Pages
265
ISBN10
3518459066
ISBN13
9783518459065
Séries
Mots clés
Nonfiction
Évaluation
3,75 sur 5
Description
Ein Geruch, ein Zeichen, eine Bewegung, ein Wort – oft sind es scheinbar unbedeutende Details, die uns in Aufregung versetzen. Jeder kennt skurrile Abneigungen und hat eigene Formen der Idiosynkrasie, jener unerklärlichen Überempfindlichkeiten. Der griechische Begriff beschreibt diese individuellen Wahrnehmungs- und Verhaltensweisen, die in den letzten Jahrhunderten unterschiedlich bewertet wurden: Manche sehen sie als irrationale Eigenheiten, andere als Quellen von Innovation in Kunst und Wissenschaft. Silvia Bovenschen untersucht dieses Phänomen aus verschiedenen Perspektiven, grenzt es von Ekel und Scham ab und beleuchtet die Beziehung zwischen Idiosynkrasie und Physiognomie. Sie reflektiert auch über die Verbindungen zwischen Idiosynkrasie und Flucht, etwa beim Zigarettenholen, und entwirft ein Porträt des Schweizers als Verbrecher. Im Mittelpunkt steht nicht der Versuch einer historisch-systematischen Begriffsgeschichte, sondern das kaleidoskopartige Erfassen und Zergliedern der vielfältigen Erscheinungsformen. So entsteht ein spannendes, unterhaltsames und lehrreiches Werk über eine der vielen Unwichtigkeiten des Alltags.