Bookbot

Lieber Picasso, wo bleiben meine Harlekine

Évaluation du livre

En savoir plus sur le livre

»Können Sie nachweisen, dass Ihre Großeltern Franzosen waren?« Die irritierende Frage auf einem Passamt konfrontiert die in den USA geborene Anne Sinclair unerwartet mit ihrer Familiengeschichte. Anlass genug, den Spuren ihres berühmten Großvaters nachzugehen: des jüdischen Galeristen Paul Rosenberg, der zu den bedeutendsten Kunsthändlern des 20. Jahrhunderts zählt. 1910 gründet Paul Rosenberg seine Galerie in der Rue La Boétie, die bald mit Einzelausstellungen von Picasso, Braque, Léger, Matisse u. v. a. Aufsehen erregt. Zu den Künstlern unterhält der leidenschaftliche Kenner, der »seine Bilder liebt wie lebendige Wesen«, enge persönliche Beziehungen: Pablo Picasso wohnt im Haus nebenan und malt mehrere Porträts der Familie Rosenberg. Paul vertritt ihn bis 1940 exklusiv, ebenso wie Matisse und Braque, dessen Gemälde er vor den Nazis zu retten versucht. Der Einmarsch der Deutschen zwingt Paul Rosenberg zur Flucht in die USA; sein Haus wird geplündert, die Galerie zu einem Zentrum antisemitischer Hetzpropaganda umfunktioniert. Nach der Rückkehr 1945 wird der Wegbereiter der modernen Malerei jahrelang um die Rückgabe von über 400 gestohlenen Gemälden kämpfen müssen. Anne Sinclair hat das Familienarchiv geöffnet und zeichnet aus akribischer Recherche und eigenen Erinnerungen das erste authentische, berührende Porträt des bedeutenden Kunsthändlers und leidenschaftlichen Förderers der Moderne.

Achat du livre

Lieber Picasso, wo bleiben meine Harlekine, Anne Sinclair

Langue
Année de publication
2013
product-detail.submit-box.info.binding
(rigide)
Nous vous informerons par e-mail dès que nous l’aurons retrouvé.

Modes de paiement

3,4
Très bien !
83 Évaluations

Il manque plus que ton avis ici.

Titre
Lieber Picasso, wo bleiben meine Harlekine
Langue
Allemand
Éditeur
Kunstmann
Publié
2013
Format
rigide
Pages
207
ISBN10
3888978203
ISBN13
9783888978203
Séries
Titre original
21 Rue la Boétie
Évaluation
3,4 sur 5
Description
»Können Sie nachweisen, dass Ihre Großeltern Franzosen waren?« Die irritierende Frage auf einem Passamt konfrontiert die in den USA geborene Anne Sinclair unerwartet mit ihrer Familiengeschichte. Anlass genug, den Spuren ihres berühmten Großvaters nachzugehen: des jüdischen Galeristen Paul Rosenberg, der zu den bedeutendsten Kunsthändlern des 20. Jahrhunderts zählt. 1910 gründet Paul Rosenberg seine Galerie in der Rue La Boétie, die bald mit Einzelausstellungen von Picasso, Braque, Léger, Matisse u. v. a. Aufsehen erregt. Zu den Künstlern unterhält der leidenschaftliche Kenner, der »seine Bilder liebt wie lebendige Wesen«, enge persönliche Beziehungen: Pablo Picasso wohnt im Haus nebenan und malt mehrere Porträts der Familie Rosenberg. Paul vertritt ihn bis 1940 exklusiv, ebenso wie Matisse und Braque, dessen Gemälde er vor den Nazis zu retten versucht. Der Einmarsch der Deutschen zwingt Paul Rosenberg zur Flucht in die USA; sein Haus wird geplündert, die Galerie zu einem Zentrum antisemitischer Hetzpropaganda umfunktioniert. Nach der Rückkehr 1945 wird der Wegbereiter der modernen Malerei jahrelang um die Rückgabe von über 400 gestohlenen Gemälden kämpfen müssen. Anne Sinclair hat das Familienarchiv geöffnet und zeichnet aus akribischer Recherche und eigenen Erinnerungen das erste authentische, berührende Porträt des bedeutenden Kunsthändlers und leidenschaftlichen Förderers der Moderne.