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Lesewerthaltungen im Übergang von der Schule an die Universität

Eine qualitative Längsschnittstudie

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Die Studie untersucht die Entwicklung von lesebezogenen Deutungsmustern und rekonstruiert die Dynamik von Werthaltungen gegenüber Lesen, Literatur und Texten in einer biographischen Übergangssituation. Durch die Analyse narrativer Interviews mit biographischen Erzählungen wird die Entwicklung individueller Werthaltungen zum Lesen beleuchtet. Der Fokus liegt auf einem echten Längsschnitt, der vom Beginn des Leistungskurses Deutsch bis zum Studienanfang reicht. Acht Informant*innen wurden mittels sozialwissenschaftlicher Hermeneutik interviewt und die Ergebnisse kontrastiert. Die Untersuchung zeigt die Veränderlichkeit von Deutungsmustern in einer prägenden biographischen Phase und die zunehmende Trennung zwischen privaten und institutionellen Lesewerthaltungen. Zudem wird deutlich, dass die Schule keinen langfristig prägenden Einfluss auf lesebezogene Werthaltungen hat. Die Gliederung umfasst eine Zusammenfassung, eine Einführung, den Forschungsstand, den theoretischen Rahmen, die Methodologie, die Methodik sowie die Analyse und Befunde. Abschließend werden sieben Thesen zur Dynamik von Deutungsmustern formuliert und die didaktischen sowie wissenschaftlichen Perspektiven der Ergebnisse reflektiert.

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Lesewerthaltungen im Übergang von der Schule an die Universität, Jennifer Witte

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2022
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