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Sünde als Zielverfehlung bei Paulus

Eine Studie zum stoisch-sokratischen Kolorit paulinischer Hamartiologie

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Wie lässt sich die gehäuft im Singular auftretende paulinische Rede von der Sünde (griech. hamartia) am besten auffassen? Harro Koning schlägt einen stoisch-sokratischen und intellektualistischen Deutungshintergrund paulinischer Hamartiologie vor: Hamartia ist bei Paulus nicht nur eine Tat oder eine Schuld, sondern auch eine kausale und zur Irrung bestimmende Größe, durch welche der Mensch das Gute, das er will, nicht zu vollbringen vermag. Harro Koning wendet sich dazu zuerst dem Spektrum bekannter 'Hamartiologien' der philosophischen Umwelt zu. Anschließend unternimmt er eine kontrastiv-hamartiologische Tiefenanalyse der Exegese von Genesis 1-3 bei Philo von Alexandrien. Zum Schluss führt eine briefpragmatische Betrachtung der paulinischen Briefe zur Feststellung einer dreigliedrigen Hamartiologie. Insbesondere wird herausgearbeitet, dass Paulus die Schlange aus Genesis 3 in Römer 7 als personifiziertes kausales Irrungsphänomen namens hamartia auffasst.

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Sünde als Zielverfehlung bei Paulus, Harro Koning

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Année de publication
2024
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Titre
Sünde als Zielverfehlung bei Paulus
Sous-titre
Eine Studie zum stoisch-sokratischen Kolorit paulinischer Hamartiologie
Langue
Allemand
Éditeur
Mohr Siebeck
Publié
2024
Format
souple
Pages
662
ISBN13
9783161628115
Séries
Description
Wie lässt sich die gehäuft im Singular auftretende paulinische Rede von der Sünde (griech. hamartia) am besten auffassen? Harro Koning schlägt einen stoisch-sokratischen und intellektualistischen Deutungshintergrund paulinischer Hamartiologie vor: Hamartia ist bei Paulus nicht nur eine Tat oder eine Schuld, sondern auch eine kausale und zur Irrung bestimmende Größe, durch welche der Mensch das Gute, das er will, nicht zu vollbringen vermag. Harro Koning wendet sich dazu zuerst dem Spektrum bekannter 'Hamartiologien' der philosophischen Umwelt zu. Anschließend unternimmt er eine kontrastiv-hamartiologische Tiefenanalyse der Exegese von Genesis 1-3 bei Philo von Alexandrien. Zum Schluss führt eine briefpragmatische Betrachtung der paulinischen Briefe zur Feststellung einer dreigliedrigen Hamartiologie. Insbesondere wird herausgearbeitet, dass Paulus die Schlange aus Genesis 3 in Römer 7 als personifiziertes kausales Irrungsphänomen namens hamartia auffasst.