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Die Religionskritiken von Sigmund Freud und Lou Andreas-Salomé

Die Ansichten zur Zukunft von Religion in der vergleichenden Analyse

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In dieser Arbeit werden die Religionstheorien von Sigmund Freud und Lou Andreas-Salomé detailliert dargestellt und anschließend verglichen. Der Text gliedert sich in Hauptthesen aus Freuds „Die Zukunft einer Illusion“, ergänzt durch Aussagen aus „Das Unbehagen in der Kultur“ und weiteren Schriften. Freud präsentiert ein überwiegend negatives Bild der Religion, während Salomé einen erweiterten Religionsbegriff entwickelt, der Religiosität in drei Stufen beschreibt. Die erste Stufe entspricht Freuds Sichtweise. Salomé, oft nur als Muse prominenter Männer wie Freud, Nietzsche und Rilke betrachtet, wird in dieser Arbeit als eigenständige Denkerin gewürdigt. Freud und Salomé lebten in einer Zeit, in der die Infragestellung religiöser Wahrheitsansprüche an Bedeutung gewann. Ihre grundlegende Kritik an Religion, insbesondere am Christentum, spiegelt die gesellschaftlichen Strömungen ihrer Epoche wider. Während die kirchliche Praxis in vielen Bevölkerungsgruppen abnahm, erlebte sie gegen Ende des 19. Jahrhunderts eine Rückkehr in veränderter Form. Die Arbeit beleuchtet somit die unterschiedlichen Perspektiven auf Religion und deren Entwicklung im historischen Kontext.

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Die Religionskritiken von Sigmund Freud und Lou Andreas-Salomé, Lena Hans

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2020
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