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Schamanismus in Sibirien mit besonderer Beachtung der Tungusen

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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, behandelt die weit verbreiteten schamanistischen Vorstellungen in Zentralasien, Sibirien, Nord- und Südamerika sowie Europa. Diese Konzepte könnten bereits im paläolithischen Jäger- und Sammlertum entstanden sein, was den Schamanismus als eine der frühesten religiösen Erfahrungen der Menschheit ausweist. Die europäische Erforschung begann bei den tungusischen Völkern Ostsibiriens, von denen der Begriff „saman“ übernommen wurde. Ursprünglich auf Nord- und Mittelasien beschränkt, wird er heute global auf ähnliche Phänomene angewandt, was die Unterscheidung zwischen Schamanen und anderen religiösen Mittlern erschwert. Der sibirische Schamanismus, aufgrund der umfangreichen Informationen als Klassischer Schamanismus bezeichnet, wird mit der Annahme verknüpft, dass Nordasiaten Amerika bevölkerten und ihre Weltanschauung verbreiteten. Kulturelle Ähnlichkeiten im zirkumpolaren Raum werden oft durch Diffusion erklärt, während die Frage, ob diese Ähnlichkeiten ausschließlich auf frühe Kulturkontakte zurückzuführen sind, weiterhin offen bleibt. Die Arbeit behandelt den Unterschied zwischen Schamanen und Priestern, deren Aufgaben und Initiation, die Kosmologie der Tungusen, die Rolle des Schamanen als Krankenheiler, ihre magischen Hilfsmittel, das Verhältnis zwischen Mensch und Tier sowie die Geschichte und die gegenwärtige Situat

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Schamanismus in Sibirien mit besonderer Beachtung der Tungusen, Lotte von Lignau

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2009
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