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Optimierte Nutzung als dezentraler Wärmespeicher im Lastmanagement.

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Beim Betrieb von Wärmepumpen kann der Strombezug von der Wärmeabgabe zeitlich entkoppelt werden, indem thermische Speicher in Gebäuden für das Lastmanagement genutzt werden. Das Gebäude selbst fungiert als großer thermischer Speicher, was ein erhebliches Potenzial für die Stromlastverschiebung und die Entlastung des Versorgungsnetzes bietet. Die Sektorkopplung ermöglicht durch die Erschließung sektorübergreifender Speichersysteme eine hohe Flexibilität in der Stromversorgung. Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung einer netzdienlichen (dargebotsabhängigen) Betriebsstrategie für elektrisch betriebene Wärmepumpen in neuen Wohngebäuden sowie die Untersuchung ihrer technischen Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit anhand eines lokalen Stromnetzes. Im Gegensatz zum bisherigen Betrieb mit Sperrzeiten verfolgt dieser Ansatz das Prinzip der aktiven Lastverschiebung hin zu Zeiten mit Überangebot an erneuerbarem Strom. Dies geschieht durch die gezielte Zuschaltung der Wärmepumpen, was eine Leistungsvorwegnahme ermöglicht. Die netzdienliche Betriebsführung der Wärmepumpe erlaubt somit das zeitliche Verschieben von Lasten zu Zeiten hoher Erzeugung erneuerbarer Energien. Thermische Speicher in Gebäuden, wie Gebäudemasse, Heizungspufferspeicher und Trinkwarmwasserspeicher, tragen dazu bei, Angebot und Nachfrage zu synchronisieren.

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Optimierte Nutzung als dezentraler Wärmespeicher im Lastmanagement., Young-Jae Yu

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2022
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