Bookbot

Deutsche Katholiken zwischen Kreuz und Fahne

Konfessionelle Mobilisierung und nationale Aushandlungsprozesse in Slawonien und Ost-Oberschlesien (1922-1926)

En savoir plus sur le livre

Der Zusammenbruch der kontinentalen Imperien nach dem Ersten Weltkrieg sorgte nicht nur für einen Umbruch der politischen Ordnung. Die römisch-katholische Kirche musste sich nun ebenfalls einen Platz in der komplexen neuen Staatenwelt suchen, wie etwa die deutsche katholische Bevölkerung in Oberschlesien und Slawonien (östliches Kroatien). Die neuen Staaten des östlichen Europas nutzten religiöse Symbolik und Praktiken häufig zur Absicherung ihrer Legitimation. Besonders die nationalen Ideen der Polen und Kroaten waren eng mit dem Katholizismus verschmolzen. Diese Arbeit untersucht, ob es der katholischen Kirche in den 1920er Jahren gelang, sich trotz der nationalen Gegensätze als Institution zu erhalten, die unter dem Dach des gemeinsamen Glaubens alle nationalen Gruppen vereinen konnte. Untersucht werden dabei religiösen Praktiken auf verschiedenen Ebenen: Die regionale in den Dörfern, die überregionalen in den städtischen Zentren wie Osijek (Kroatien) und Kattowitz (Oberschlesien), bis hin zu den globalen Praktiken im Zentrum während der Wahlfahrten nach Rom. Jetzt reinlesen: Inhaltsverzeichnis(pdf)

Achat du livre

Deutsche Katholiken zwischen Kreuz und Fahne, Matthäus Wehowski

Langue
Année de publication
2020
product-detail.submit-box.info.binding
(souple)
Nous vous informerons par e-mail dès que nous l’aurons retrouvé.

Modes de paiement

Personne n'a encore évalué .Évaluer

Titre
Deutsche Katholiken zwischen Kreuz und Fahne
Sous-titre
Konfessionelle Mobilisierung und nationale Aushandlungsprozesse in Slawonien und Ost-Oberschlesien (1922-1926)
Langue
Allemand
Éditeur
Herder
Publié
2020
Format
souple
Pages
202
ISBN13
9783879694570
Séries
Description
Der Zusammenbruch der kontinentalen Imperien nach dem Ersten Weltkrieg sorgte nicht nur für einen Umbruch der politischen Ordnung. Die römisch-katholische Kirche musste sich nun ebenfalls einen Platz in der komplexen neuen Staatenwelt suchen, wie etwa die deutsche katholische Bevölkerung in Oberschlesien und Slawonien (östliches Kroatien). Die neuen Staaten des östlichen Europas nutzten religiöse Symbolik und Praktiken häufig zur Absicherung ihrer Legitimation. Besonders die nationalen Ideen der Polen und Kroaten waren eng mit dem Katholizismus verschmolzen. Diese Arbeit untersucht, ob es der katholischen Kirche in den 1920er Jahren gelang, sich trotz der nationalen Gegensätze als Institution zu erhalten, die unter dem Dach des gemeinsamen Glaubens alle nationalen Gruppen vereinen konnte. Untersucht werden dabei religiösen Praktiken auf verschiedenen Ebenen: Die regionale in den Dörfern, die überregionalen in den städtischen Zentren wie Osijek (Kroatien) und Kattowitz (Oberschlesien), bis hin zu den globalen Praktiken im Zentrum während der Wahlfahrten nach Rom. Jetzt reinlesen: Inhaltsverzeichnis(pdf)