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Fachwahl Französisch und Gender

Eine rekonstruktive Interviewstudie zum Übergang in die Sekundarstufe II

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Wie gehen Schüler*innen damit um, dass Französisch den Ruf hat, ein "Mädchenfach" zu sein? Welche Rolle spielt dieses Stereotyp für die Fachwahl beim Übergang in die Oberstufe? Die empirische Auswertung hat ergeben, dass die Bedeutung der femininen Zuschreibungen überschätzt wird. Wichtiger ist die Nicht-Relevanz von Französisch für viele Befragte. Das Buch widmet sich der Frage, welche Rolle geschlechtliche Stereotype zu Französisch für Schüler*innen spielen. Nicht nur die Motivation im Unterricht, sondern auch die Abwahl beim Übergang in die Oberstufe wird Stereotypen wie »Mädchenfach« zugeschrieben. Anhand der Dokumentarischen Methode hat der Verfasser Interviews mit Schüler*innen dazu ausgewertet. Das Ergebnis ist eine Typologie, bei der Gender entgegen verbreiteter Vorannahmen nur eine geringe Rolle spielt. Deutlich wichtiger für die Perspektive der Schüler*innen auf Französisch und die Fachwahl ist die Frage nach der Bedeutung, die Französisch zugeschrieben wird. Für viele der Befragten ist das Fach weniger polarisierend als erwartet und auch zur Frankofonie werden nur wenige persönliche Bezüge hergestellt. Inhaltsverzeichnis "Jungenkrise" der Französischdidaktik - (Ab)Wahl beim Übergang in die Oberstufe - Dokumentarische Methode - Typenbildung - Krisendiskurse - Interviews mit Schüler*innen - Fachwahlentscheidung - Umgang mit Geschlechterstereotypen - Gender und Fremdsprachenunterricht - Perspektiven auf Französisch

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Fachwahl Französisch und Gender, Matthias Grein

Langue
Année de publication
2022
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Titre
Fachwahl Französisch und Gender
Sous-titre
Eine rekonstruktive Interviewstudie zum Übergang in die Sekundarstufe II
Langue
Allemand
Éditeur
Peter Lang
Publié
2022
Format
rigide
Pages
470
ISBN13
9783631848944
Séries
Description
Wie gehen Schüler*innen damit um, dass Französisch den Ruf hat, ein "Mädchenfach" zu sein? Welche Rolle spielt dieses Stereotyp für die Fachwahl beim Übergang in die Oberstufe? Die empirische Auswertung hat ergeben, dass die Bedeutung der femininen Zuschreibungen überschätzt wird. Wichtiger ist die Nicht-Relevanz von Französisch für viele Befragte. Das Buch widmet sich der Frage, welche Rolle geschlechtliche Stereotype zu Französisch für Schüler*innen spielen. Nicht nur die Motivation im Unterricht, sondern auch die Abwahl beim Übergang in die Oberstufe wird Stereotypen wie »Mädchenfach« zugeschrieben. Anhand der Dokumentarischen Methode hat der Verfasser Interviews mit Schüler*innen dazu ausgewertet. Das Ergebnis ist eine Typologie, bei der Gender entgegen verbreiteter Vorannahmen nur eine geringe Rolle spielt. Deutlich wichtiger für die Perspektive der Schüler*innen auf Französisch und die Fachwahl ist die Frage nach der Bedeutung, die Französisch zugeschrieben wird. Für viele der Befragten ist das Fach weniger polarisierend als erwartet und auch zur Frankofonie werden nur wenige persönliche Bezüge hergestellt. Inhaltsverzeichnis "Jungenkrise" der Französischdidaktik - (Ab)Wahl beim Übergang in die Oberstufe - Dokumentarische Methode - Typenbildung - Krisendiskurse - Interviews mit Schüler*innen - Fachwahlentscheidung - Umgang mit Geschlechterstereotypen - Gender und Fremdsprachenunterricht - Perspektiven auf Französisch