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Erstmals wird der Proust-Pop-Diskurs sowie das Eigenleben des Romanwerks in den populären und postmodernen Medienkulturen des 20. und 21. Jahrhunderts untersucht. Die Analyse beleuchtet die Autorinszenierung Prousts und die in seinen Figuren präfigurierten populären Qualitäten, Strategien und Praktiken. Obwohl Prousts Werk in der Tradition abendländischer Hochkultur als elitäres Bildungsprodukt rezipiert wird, entfaltet es ein Eigenleben in postmodernen Medienkulturen wie Comics, Werbung und sozialen Netzwerken. Die Untersuchung erfolgt aus einer literatursoziologischen, gendertheoretischen und medienästhetischen Perspektive und beleuchtet die Strategien der Inszenierung und Medialisierung von Autorschaft. Zudem werden die populären Qualitäten in Prousts Figuren analysiert, was zu einer neuen Lesart des Klassikers im Kontext der Cultural Studies führt. Themen wie Populärkultur, Marketingstrategien, Autorinszenierung, Eventisierung, Aufmerksamkeitsökonomie, Salonkultur, populäre Musik und kulturelle Ikonen wie Mae West, Hipster, Dandy und Transgender Venus werden behandelt, um die vielfältigen Verbindungen zwischen Prousts Werk und der modernen Medienlandschaft zu erforschen.
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Proust, Pop und Gender, Anne-Marie Lachmund
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