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Briefwechsel

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Der Briefwechsel zwischen Hugo von Hofmannsthal und einem jungen Schweizer, der 1919 als Gesandtschaftsattaché nach Wien kam, erstreckt sich bis zu Hofmannsthals Tod im Jahr 1929. Die Briefe dokumentieren die letzten Jahre seines Schaffens nach dem Zerfall der Österreich-Ungarischen Monarchie und offenbaren die Einsamkeit und die Last der Voraussicht, die auf ihm lagen. Hofmannsthal zeigt Weisheit, Geduld und Güte in seinem Umgang mit dem jüngeren Korrespondenten. Die Ereignisse dieser Zeit haben die Welt grundlegend verändert, und die kurze Phase zwischen den beiden Weltkriegen gehört der Vergangenheit an. Die Überlebenden sind durch die Geschehnisse zu anderen Menschen geworden. Daher wird auch der Briefwechsel des jüngeren Korrespondenten veröffentlicht, da ihm die Möglichkeit gegeben wurde, Gedanken auszusprechen, die er ohne diese Begegnung nicht geäußert hätte. Hofmannsthal fördert diese Mitteilungen unauffällig, ohne seine eigenen Maßstäbe anzulegen oder Korrekturen vorzunehmen. Seine überlegene Erfahrung führt nicht zu Ungeduld; stattdessen lässt er den anderen in größter Freiheit sprechen. In ihm wirkt ein tiefes Wollen, das durch Einverständnis und Vertrauen das Leben und Wachstum fördert.

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Briefwechsel, Hugo von Hofmannsthal

Langue
Année de publication
1991
Reliure
(souple)
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Langue
Allemand
Publié
1991
Format
souple
Pages
396
ISBN10
3596108330
ISBN13
9783596108336
Séries
Description
Der Briefwechsel zwischen Hugo von Hofmannsthal und einem jungen Schweizer, der 1919 als Gesandtschaftsattaché nach Wien kam, erstreckt sich bis zu Hofmannsthals Tod im Jahr 1929. Die Briefe dokumentieren die letzten Jahre seines Schaffens nach dem Zerfall der Österreich-Ungarischen Monarchie und offenbaren die Einsamkeit und die Last der Voraussicht, die auf ihm lagen. Hofmannsthal zeigt Weisheit, Geduld und Güte in seinem Umgang mit dem jüngeren Korrespondenten. Die Ereignisse dieser Zeit haben die Welt grundlegend verändert, und die kurze Phase zwischen den beiden Weltkriegen gehört der Vergangenheit an. Die Überlebenden sind durch die Geschehnisse zu anderen Menschen geworden. Daher wird auch der Briefwechsel des jüngeren Korrespondenten veröffentlicht, da ihm die Möglichkeit gegeben wurde, Gedanken auszusprechen, die er ohne diese Begegnung nicht geäußert hätte. Hofmannsthal fördert diese Mitteilungen unauffällig, ohne seine eigenen Maßstäbe anzulegen oder Korrekturen vorzunehmen. Seine überlegene Erfahrung führt nicht zu Ungeduld; stattdessen lässt er den anderen in größter Freiheit sprechen. In ihm wirkt ein tiefes Wollen, das durch Einverständnis und Vertrauen das Leben und Wachstum fördert.