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Rudolph von Habsburg

Ein Heldengedicht in zwölf Gesängen

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Tön, o Heldengesang, von den schmetternden Kriegesdrometen wieder geweckt, von Rudolph, dem Kaiser der Deutschen, der die Macht des Böhmenkönigs Ottgar obsiegte. Er bewahrte die Rechte des Reichs und gründete Habsburgs Thron an den Ufern der Donau, zum Ruhm seines Geschlechts und zum Segen unzähliger Völker. Wer empörte sofort nach dem jüngst errungenen Frieden die Fehd und das Grauen der menschenvertilgenden Feldschlacht? Ein unseliger Geist, Drahomira. Sie war die Herrscherin Böhmens, ihr Name wird dort mit Schauder genannt: Denn Wratislav, dem christlichen Fürsten, vermählt als Heidinn, trug sie den Christen Hass in der Brust und verfolgte sie mit Feuer und Schwert. Sie waffnete ihren Sohn Boleslav, um Wenzel, seinen eigenen Bruder, zu ermorden, weil dieser dem Heiland treu blieb. Drahomira verübte entsetzliche Frevel und war der Schwarzkunst ergeben. Urplötzlich verschlang die Erde sie in Prag am Hradschin. Noch jüngst spie der klaffende Felsen finsteren Rauch und bläuliche Flammen aus. Oft kam in der Neumondsnacht mancher Verirrte zu ihr, und Verdammnis ward ihm zuteil. Daher sprengte der Priester geweihtes Wasser umher und rief zu Gott, Ottgar möge den Zauberschlund mit einem Felsblock füllen, sodass die Spur des unseligen Raums für immer verhüllt sei. Unten im Höllenpfuhl erhob Drahomira sich.

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Rudolph von Habsburg, Johann Ladislaus Pyrker

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2023
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