Bookbot

Zur Reformnotwendigkeit öffentlicher Unternehmen

Eine Untersuchung am Beispiel der Deutschen Bahnen DB/DR

Paramètres

  • 128pages
  • 5 heures de lecture

En savoir plus sur le livre

Die Diskussion über die Reform der Deutschen Bundesbahn (DB) war in den letzten 20 Jahren ein zentrales Thema der deutschen Verkehrspolitik, bedingt durch die stetig wachsende Verschuldung der Bundesbahn. Eine Stellungnahme des BMV von 1973 fokussierte auf die finanzielle Sanierung des Unternehmens, während Verkehrskonzepte weniger Beachtung fanden. 1981 forderte Finanzminister Matthöfer eine Senkung der Kosten, was mit einer Straffung des Verkehrsangebots einherging. Nach dem Regierungswechsel 1983 präsentierte der neue BMV Leitlinien zur Konsolidierung der DB, die eine Produktivitätssteigerung von 40%, eine Reduzierung der Personalaufwendungen um 30% und eine Senkung der Gesamtaufwendungen um 25% bis 1990 zum Ziel hatten. Die Wiedervereinigung und die Übernahme der DDR-Staatsbetriebe erweiterten die Problematik auf die Deutsche Reichsbahn (DR). Die Reformanstrengungen betrafen nun beide Unternehmen. Die politische Öffnung Europas und der Anstieg des Transitverkehrs eröffneten die Möglichkeit, über eine Neuorganisation des Verkehrsmarktes nachzudenken. 1992 wurden im Bundestag fünf Reformmodelle vorgestellt, darunter drei, die die Privatisierung der Bundesbahnen anstrebten. Ein Strategiepapier forderte eine wettbewerbsneutrale Ergänzung der Verkehrsträger. Bei der bevorstehenden Bahnreform sollte nicht nur eine kaufmännische Sanierung, sondern auch eine umfassende Veränderung des Eisenbahnwesens angestrebt werden. Am 15.07.19

Achat du livre

Zur Reformnotwendigkeit öffentlicher Unternehmen, Thomas Lewicki

Langue
Année de publication
2003
product-detail.submit-box.info.binding
(souple)
Nous vous informerons par e-mail dès que nous l’aurons retrouvé.

Modes de paiement

Personne n'a encore évalué .Évaluer