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»Schiedsrichterliche Führung«.

Autoritär-korporative Staatsrechtslehre nach Heinrich Herrfahrdt.

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Diese Arbeit untersucht eine bislang kaum erforschte Spielart antiegalitärer, anti-westlicher und autoritärer Staatslehre. Die von Heinrich W. Herrfahrdt geprägte „Schiedsrichterliche Führung“ zielt darauf ab, den liberalen Verfassungsstaat durch geringfügige Eingriffe in die staatlichen Institutionen in einen autoritär geführten Korporativstaat zu transformieren. Sie bietet nicht nur detaillierte Anleitungen zum Staatsumbau, sondern auch wertvolle Reflexionsmaterialien für die Verfassungsrechtslehre. Herrfahrdt, der über umfangreiche internationale Vergleiche verfügte, legte besonderen Fokus auf Japan und China. Der liberalen Verfassungsstaat steht weltweit unter Druck, wobei die vorgebrachten Kritikpunkte oft nicht neu sind. Bereits nach dem Untergang des Kaiserreichs fand in Deutschland ein intensiver Diskurs über die Demokratie statt. Die Krisen des frühen 20. Jahrhunderts lieferten ständig Anlass zu Auseinandersetzungen über das Wesen und die Organisation des Staates. Die Arbeit beleuchtet Herrfahrdts Leben, seine Entwicklung im Staatsdienst, seine Professorenzeit sowie seine Werke in verschiedenen politischen Kontexten, darunter die Weimarer Republik und die NS-Zeit. Abschließend werden die Opposition und die Relevanz seiner Ideen in der heutigen Zeit betrachtet.

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»Schiedsrichterliche Führung«., Arian V. Nadjm

Langue
Année de publication
2022
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Titre
»Schiedsrichterliche Führung«.
Sous-titre
Autoritär-korporative Staatsrechtslehre nach Heinrich Herrfahrdt.
Langue
Allemand
Publié
2022
Format
souple
Pages
327
ISBN13
9783428186235
Séries
Description
Diese Arbeit untersucht eine bislang kaum erforschte Spielart antiegalitärer, anti-westlicher und autoritärer Staatslehre. Die von Heinrich W. Herrfahrdt geprägte „Schiedsrichterliche Führung“ zielt darauf ab, den liberalen Verfassungsstaat durch geringfügige Eingriffe in die staatlichen Institutionen in einen autoritär geführten Korporativstaat zu transformieren. Sie bietet nicht nur detaillierte Anleitungen zum Staatsumbau, sondern auch wertvolle Reflexionsmaterialien für die Verfassungsrechtslehre. Herrfahrdt, der über umfangreiche internationale Vergleiche verfügte, legte besonderen Fokus auf Japan und China. Der liberalen Verfassungsstaat steht weltweit unter Druck, wobei die vorgebrachten Kritikpunkte oft nicht neu sind. Bereits nach dem Untergang des Kaiserreichs fand in Deutschland ein intensiver Diskurs über die Demokratie statt. Die Krisen des frühen 20. Jahrhunderts lieferten ständig Anlass zu Auseinandersetzungen über das Wesen und die Organisation des Staates. Die Arbeit beleuchtet Herrfahrdts Leben, seine Entwicklung im Staatsdienst, seine Professorenzeit sowie seine Werke in verschiedenen politischen Kontexten, darunter die Weimarer Republik und die NS-Zeit. Abschließend werden die Opposition und die Relevanz seiner Ideen in der heutigen Zeit betrachtet.