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Die Einbindung Erziehungsberechtigter und gesetzlicher Vertreter in das Jugendstrafverfahren

Eine dogmatisch-analytische Abhandlung der gegenwärtigen Rolle dieser im Jugendstrafverfahren unter besonderer Berücksichtigung des Einflusses jüngster unionsrechtlicher Vorgaben

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Die Arbeit behandelt umfassend die Rechte und Pflichten von Erziehungsberechtigten und gesetzlichen Vertretern im Kontext der relevanten Verfahrensphasen, insbesondere gemäß §§ 67, 67a, 51 JGG. Sie stellt die Verfassungswidrigkeit des § 51 VII JGG fest und analysiert den Einfluss der Richtlinie (EU) 2016/800, die trotz eines abweichenden Elternbildes das in Art. 6 II 1 GG verankerte Erziehungsprimat der Eltern nicht schwächt. Die Untersuchung beleuchtet die Neuerungen im nationalen Recht, die aus der Umsetzung dieser Richtlinie resultieren. Es wird darauf hingewiesen, dass kein originäres elterneigenes Recht auf unionsrechtlicher Ebene vorgesehen ist, jedoch den Mitgliedstaaten die Freiheit bleibt, solche Rechte innerhalb der Richtlinienvorgaben zu normieren. Die Arbeit gliedert sich in mehrere Abschnitte: Eine Einführung zur Thematik, die historische Entwicklung der Elterneinbindung, die Rolle der Eltern in der Kriminologie und den rechtlichen Ausgangspunkt mit den jüngsten Gesetzesreformen. Zudem wird die aktuelle Rolle der Eltern im Jugendstrafverfahren sowie die Hintergründe und Perspektiven ihrer Rolle behandelt. Abschließend werden die Unterrichtungs-, Anwesenheits- und Mitwirkungsrechte der Eltern sowie die Auswirkungen der Gesetzesänderungen auf die Rechtspraxis zusammengefasst.

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Die Einbindung Erziehungsberechtigter und gesetzlicher Vertreter in das Jugendstrafverfahren, Dilara Güntner

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2024
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