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"Ein Leuchten im Dunkel" - Melancholie in Gesellschaft und Literatur der Postmoderne

Ein zwischenwissenschaftlicher Vergleich von Psychologie, Soziologie und Jon Fosses Roman "Morgen und Abend"

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Diese Studienarbeit untersucht das Phänomen der Melancholie in der postmodernen Gegenwart. Es werden nicht nur Erscheinungsformen der Melancholie beschrieben, sondern auch ihre Ursachen sowie der gesellschaftliche und literarische Umgang, insbesondere am Beispiel des norwegischen Autors Jon Fosse. Der wissenschaftliche Ansatz verbindet Literaturwissenschaft, Psychologie und Soziologie zur Analyse der postmodernen Melancholie. Im ersten Teil wird die Melancholie in der Psychologie der Postmoderne behandelt, wobei die Unterscheidung zwischen Melancholie und Depression im Fokus steht. Anhand dreier theoretischer Ansätze – Ulrich Becks Risikogesellschaft, Zygmunt Baumans Unbehagen in der Postmoderne und Jean Baudrillards Hyperrealität – wird die Suche nach Melancholie in gegenwärtigen gesellschaftlichen Strukturen unternommen. Hierbei werden mögliche Ursachen sowie die Charakteristika der Melancholie betrachtet, wobei die ambivalente Beurteilung in der Postmoderne besonders interessant ist. Der zweite Teil widmet sich der Untersuchung der Melancholie in der postmodernen Literatur, exemplarisch anhand von Fosses Roman „Morgen und Abend“. Abschließend werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Darstellung und im Umgang mit Melancholie zwischen Gesellschaftswissenschaft und Literatur herausgearbeitet, gefolgt von einem persönlichen Ausblick auf den zukünftigen Umgang mit Melancholie.

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"Ein Leuchten im Dunkel" - Melancholie in Gesellschaft und Literatur der Postmoderne, Susann Krüger

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2007
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