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Die Zeit der Ottonen und Salier

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Die große Entwicklung der westlichen Kunst lässt sich um die Mitte des 11. Jahrhunderts verorten. Doch das Jahrhundert um das Jahr 1000 war eine Zeit großer "Renaissance" nach der politischen und künstlerischen Krise des späten 9. und 10. Jahrhunderts. Diese Renaissance brachte außergewöhnliche Werke hervor, insbesondere in der Miniatur- und Goldschmiedekunst, die dem ottonischen Reich und der aufkommenden französischen Monarchie dienten. Auch die Schöpfungen der monastischen Kunst, die in weit entfernten Zentren des Hofes entstanden, sind für das Verständnis dieses Jahrhunderts notwendig. Die vorromanische Kunst, die noch an den Modellen der karolingischen Zeit festhält, oder die proto-romanische Kunst, die ihre Definition durch vielfältige Entlehnungen sucht, stellt für uns einen bewundernswerten Versuch formeller Schöpfung dar, den der Westen nach den Krisen des frühen Mittelalters unternommen hat.

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Die Zeit der Ottonen und Salier, Louis Grodecki

Langue
Année de publication
1973
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Titre
Die Zeit der Ottonen und Salier
Langue
Allemand
Éditeur
Beck
Publié
1973
Format
rigide
Pages
450
ISBN10
3406030203
ISBN13
9783406030208
Séries
Évaluation
5 sur 5
Description
Die große Entwicklung der westlichen Kunst lässt sich um die Mitte des 11. Jahrhunderts verorten. Doch das Jahrhundert um das Jahr 1000 war eine Zeit großer "Renaissance" nach der politischen und künstlerischen Krise des späten 9. und 10. Jahrhunderts. Diese Renaissance brachte außergewöhnliche Werke hervor, insbesondere in der Miniatur- und Goldschmiedekunst, die dem ottonischen Reich und der aufkommenden französischen Monarchie dienten. Auch die Schöpfungen der monastischen Kunst, die in weit entfernten Zentren des Hofes entstanden, sind für das Verständnis dieses Jahrhunderts notwendig. Die vorromanische Kunst, die noch an den Modellen der karolingischen Zeit festhält, oder die proto-romanische Kunst, die ihre Definition durch vielfältige Entlehnungen sucht, stellt für uns einen bewundernswerten Versuch formeller Schöpfung dar, den der Westen nach den Krisen des frühen Mittelalters unternommen hat.