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Jirí Dokoupil, geboren 1954 in Krnov, Tschechoslowakei, floh nach der sowjetischen Invasion von 1968 nach Deutschland. Er wurde ein Gründungsmitglied der deutschen Künstlergruppen Mülheimer Freiheit und Junge Wilde in den späten 1970er und frühen 1980er Jahren, mit dem Ziel, zeitgenössische Kunst durch einen neo-expressiven, farbenfrohen Stil zu schaffen, der den Minimalismus der damaligen Zeit herausforderte. Dokoupil entwickelte eine einzigartige Arbeitsweise, die sich auf individuelle Ausdrucksformen konzentriert. Er unterscheidet zwischen „Know-how“ und „Stil“. Know-how umfasst das Beherrschen von Techniken, während Stil darauf abzielt, ein gewünschtes künstlerisches Ergebnis zu erzielen, unabhängig vom Prozess. Dokoupil vereint traditionelle Malerei mit Konzeptkunst und schafft ein vielfältiges Werk, das mehrere künstlerische Stimmen widerspiegelt. Das Buch zeigt über 200 Werke, die in drei Abschnitte unterteilt sind: „Siehe, ich bin ein Maler geworden!“ (1980–1989), „Ein neuer Anfang, aber wie?“ (1989–2000) und „Plötzlich akademisch werden“ (2000–2017). Es enthält Texte von Reiner Opoku, Luca Marenzi, Erinnerungen seiner Mutter Magda Dokoupilova und einen Essay von Julian Schnabel.

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Dokoupil, Jiří G. Dokoupil, Wilfried Dickhoff

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2005
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