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Hitler

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Eine biografische Studie über Adolf Hitler, die 30 Jahre nach ihrem ersten Erscheinen erneut aufgelegt wird, hat gute Gründe dafür. Trotz kritischer Stimmen, die Fests biografische Methode als überholt betrachten, bleibt seine Arbeit, neben der von Alan Bullock, in vielerlei Hinsicht aktuell. Dies gilt nicht nur für die literarische Qualität, sondern auch für die Analyse der persönlichen, gesellschaftlichen und historischen Ursachen hinter Hitlers unverständlichem Aufstieg. Anders als Ian Kershaw, der Hitler als Ergebnis sozialer Kräfte darstellt, bleibt Fest eng bei der Person Hitler und berücksichtigt die soziohistorischen Gründe für seinen "Erfolg". Er zeigt, wie Hitlers Pathologie mit den Bedürfnissen und Ressentiments anderer Einzelner sowie der Masse korrespondierte. Fests Biografie ist ein wichtiger Mosaikstein für das noch unvollständige historisch-sozialbiografische Bild des Phänomens Hitler. Dieses Bild ist entscheidend, um die Vergangenheit zu begreifen und unsere Gegenwart besser zu verstehen. Fest verdeutlicht, dass Hitler nicht nur das Ende einer Epoche markiert, sondern auch den Anfang unserer Gegenwart, die ohne das Verständnis dieser Geschichte nicht erfasst werden kann. Sein Buch bietet eindrucksvoll Einblicke in die erschreckende Realität, die Hitlers Person umgibt.

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Hitler, Joachim Fest

Langue
Année de publication
1993
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4,1
Très bien
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Titre
Hitler
Langue
Allemand
Éditeur
Weltbild
Publié
1993
Format
souple
Pages
174
ISBN10
3893505679
ISBN13
9783893505678
Séries
Première publication
1973
Titre original
Hitler - eine Biographie
Évaluation
4,05 sur 5
Description
Eine biografische Studie über Adolf Hitler, die 30 Jahre nach ihrem ersten Erscheinen erneut aufgelegt wird, hat gute Gründe dafür. Trotz kritischer Stimmen, die Fests biografische Methode als überholt betrachten, bleibt seine Arbeit, neben der von Alan Bullock, in vielerlei Hinsicht aktuell. Dies gilt nicht nur für die literarische Qualität, sondern auch für die Analyse der persönlichen, gesellschaftlichen und historischen Ursachen hinter Hitlers unverständlichem Aufstieg. Anders als Ian Kershaw, der Hitler als Ergebnis sozialer Kräfte darstellt, bleibt Fest eng bei der Person Hitler und berücksichtigt die soziohistorischen Gründe für seinen "Erfolg". Er zeigt, wie Hitlers Pathologie mit den Bedürfnissen und Ressentiments anderer Einzelner sowie der Masse korrespondierte. Fests Biografie ist ein wichtiger Mosaikstein für das noch unvollständige historisch-sozialbiografische Bild des Phänomens Hitler. Dieses Bild ist entscheidend, um die Vergangenheit zu begreifen und unsere Gegenwart besser zu verstehen. Fest verdeutlicht, dass Hitler nicht nur das Ende einer Epoche markiert, sondern auch den Anfang unserer Gegenwart, die ohne das Verständnis dieser Geschichte nicht erfasst werden kann. Sein Buch bietet eindrucksvoll Einblicke in die erschreckende Realität, die Hitlers Person umgibt.