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Wer eine weitere Enthüllungsgeschichte aus dem Inneren des Wagner-Clans erwartet, sieht sich gewaltig getäuscht. Die theaterwissenschaftliche Dissertation der Autorin beschäftigt sich ausschliesslich mit der künstlerischen Biografie des Wagner-Enkels, der ab 1951 gemeinsam mit Bruder Wolfgang ("Lebensakte"), die neu eröffneten Bayreuther Festspiele leitete und Wesentliches zu einer ganz neuen Bühnen-Ästhetik beitrug. Nicht einmal die Beziehung zur Sängerin Anja Silja oder der Bruderzwist finden Erwähnung - letzteres wird nur deutlich im schonungslosen Vorwort der Wieland-Tochter Nike Wagner, die vom "zweiten Tod" ihres Vaters spricht und von der "Vernichtung" seines künstlerischen Erbes durch den Bruder. Mit reichlich Bild- und Dokumentations-Material versehen, birgt diese Darstellung sicherlich die ausführlichsten Analysen von Wielands Inszenierungen und Bühnenbildern. Wer mehr über private Hintergründe erfahren will, dem sei R. Schostack: "Hinter Wahnfrieds Mauern" oder die polemische Autobiografie Gottfried Wagners empfohlen. Für gröe︢re Musikbestände
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Wieland Wagner, Ingrid Kapsamer
- Langue
- Année de publication
- 2010
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- (rigide)
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- Titre
- Wieland Wagner
- Langue
- Allemand
- Auteurs
- Ingrid Kapsamer
- Éditeur
- Styria
- Publié
- 2010
- Format
- rigide
- Pages
- 411
- ISBN10
- 322213300X
- ISBN13
- 9783222133008
- Séries
- Mots clés
- Nonfiction, Art / Culture, Histoires vraies, Biographies, Thématique musicale, Musique
- Description
- Wer eine weitere Enthüllungsgeschichte aus dem Inneren des Wagner-Clans erwartet, sieht sich gewaltig getäuscht. Die theaterwissenschaftliche Dissertation der Autorin beschäftigt sich ausschliesslich mit der künstlerischen Biografie des Wagner-Enkels, der ab 1951 gemeinsam mit Bruder Wolfgang ("Lebensakte"), die neu eröffneten Bayreuther Festspiele leitete und Wesentliches zu einer ganz neuen Bühnen-Ästhetik beitrug. Nicht einmal die Beziehung zur Sängerin Anja Silja oder der Bruderzwist finden Erwähnung - letzteres wird nur deutlich im schonungslosen Vorwort der Wieland-Tochter Nike Wagner, die vom "zweiten Tod" ihres Vaters spricht und von der "Vernichtung" seines künstlerischen Erbes durch den Bruder. Mit reichlich Bild- und Dokumentations-Material versehen, birgt diese Darstellung sicherlich die ausführlichsten Analysen von Wielands Inszenierungen und Bühnenbildern. Wer mehr über private Hintergründe erfahren will, dem sei R. Schostack: "Hinter Wahnfrieds Mauern" oder die polemische Autobiografie Gottfried Wagners empfohlen. Für gröe︢re Musikbestände


