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Gottfried Keller in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten

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Das Leben Gottfried Kellers zu erzählen ist ein leichtes und schwieriges Unterfangen zugleich. Leicht ist es, weil es eine große Anzahl von zeitgenössischen Berichtern über ihn gibt, weil eine ganze Reihe solider biographischer Studien getrieben worden sind und weil seine Werke und neuerdings auch seine Briefe nahezu vollständig ediert und ausführlich kommentiert sind. Es ist schwer, weil sein Leben keine rechte Kontur hat, weil es in ihm keine Pikanterien gibt und weil es arm an großen Begegnungen ist. Spät, erst mit 20 Jahren verläßt er zum erstenmal das Elternhaus, aber nur für knapp drei Jahre, dann noch einmal als Neunundzwanzigjähriger für sieben Jahre; aber während dieser ganzen Zeit ist er fortwährend auf dem Sprung zurück nach Zürich, wo er dann, abgesehen von ganz wenigen und sehr kurzen Reisen, die zweite Hälfte seines Lebens verbringt.

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Gottfried Keller in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten, Bernd Breitenbruch

Langue
Année de publication
1974
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(souple),
État du livre
Bon
Prix
2,49 €

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Titre
Gottfried Keller in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten
Langue
Allemand
Éditeur
Rowohlt
Publié
1974
Format
souple
ISBN10
3499501368
ISBN13
9783499501364
Séries
Évaluation
3 sur 5
Description
Das Leben Gottfried Kellers zu erzählen ist ein leichtes und schwieriges Unterfangen zugleich. Leicht ist es, weil es eine große Anzahl von zeitgenössischen Berichtern über ihn gibt, weil eine ganze Reihe solider biographischer Studien getrieben worden sind und weil seine Werke und neuerdings auch seine Briefe nahezu vollständig ediert und ausführlich kommentiert sind. Es ist schwer, weil sein Leben keine rechte Kontur hat, weil es in ihm keine Pikanterien gibt und weil es arm an großen Begegnungen ist. Spät, erst mit 20 Jahren verläßt er zum erstenmal das Elternhaus, aber nur für knapp drei Jahre, dann noch einmal als Neunundzwanzigjähriger für sieben Jahre; aber während dieser ganzen Zeit ist er fortwährend auf dem Sprung zurück nach Zürich, wo er dann, abgesehen von ganz wenigen und sehr kurzen Reisen, die zweite Hälfte seines Lebens verbringt.