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Antoine de Saint-Exupéry in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten

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Am Donnerstag, den 25. Mai 1939 hatte ich als junger literarischer Korrespondent Antoine de Saint-Exupéry zu interviewen. Es war ihm an eben diesem Tag von der Académie Française der große Romanpreis für - eine Sammlung von Essays verliehen worden: für Wind, Sand und Sterne. Ich kannte nur den Ruf des Preisgekrönten: er war Pilot, tat seinen Dienst als Verkehrsflieger, hatte außerdem mehrere große Langstreckenflüge gewagt und war dabei einige Male knapp dem Tod entronnen. Ich erinnerte mich an die großen Schlagzeilen eines Abendblattes vor drei Jahren: ein Beduine hatte Saint-Exupéry, halb verdurstet, in der libyschen Wüste gefunden; seine Frau und seine Freunde gaben ihrer Freude Ausdruck - sie hatten in der Halle des Hotel Pont-Royal eine Art Hoffnungswache aufrechterhalten: nun feierten sie die Rettung, nachdem sie drei Worte gekabelt hatten, die mehr galten als alle Überschwenglichkeiten: «Sind so glücklich.»

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Antoine de Saint-Exupéry in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten, Estang Luc

Langue
Année de publication
1974
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(souple),
État du livre
Abîmé
Prix
0,78 €

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4,0
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Titre
Antoine de Saint-Exupéry in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten
Langue
Allemand
Auteurs
Estang Luc
Éditeur
Rowohlt
Publié
1974
Format
souple
ISBN10
3499500043
ISBN13
9783499500046
Séries
Titre original
Saint-Exupéry par lui-même
Évaluation
4 sur 5
Description
Am Donnerstag, den 25. Mai 1939 hatte ich als junger literarischer Korrespondent Antoine de Saint-Exupéry zu interviewen. Es war ihm an eben diesem Tag von der Académie Française der große Romanpreis für - eine Sammlung von Essays verliehen worden: für Wind, Sand und Sterne. Ich kannte nur den Ruf des Preisgekrönten: er war Pilot, tat seinen Dienst als Verkehrsflieger, hatte außerdem mehrere große Langstreckenflüge gewagt und war dabei einige Male knapp dem Tod entronnen. Ich erinnerte mich an die großen Schlagzeilen eines Abendblattes vor drei Jahren: ein Beduine hatte Saint-Exupéry, halb verdurstet, in der libyschen Wüste gefunden; seine Frau und seine Freunde gaben ihrer Freude Ausdruck - sie hatten in der Halle des Hotel Pont-Royal eine Art Hoffnungswache aufrechterhalten: nun feierten sie die Rettung, nachdem sie drei Worte gekabelt hatten, die mehr galten als alle Überschwenglichkeiten: «Sind so glücklich.»