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Tagebuch aus dem 30jährigen Krieg

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Im Kloster Andechs weilten „… über tausend Menschen, alle Zimmer waren vollgeschoppt, einer lehnte sich an den anderen. Es war Winter, und kein Ofen, kein Bett, und oft in drei und vier Tagen kein Brocken Brot, indessen die eben so hungrigen Soldaten immer bei uns um Brot bitteten.“ Über kaum ein historisches Ereignis der deutschen Geschichte gibt es mehr zeitgenössische Aufzeichnungen als über den dreißigjährigen Krieg. Die aus dem Benediktinerkloster Andechs stammende Handschrift des Abtes Maurus Friesenegger ist eines der erschütterndstes Dokumente dieser Jahre: Friesenegger schildert die furchtbaren Ereignisse rund um den Heiligen Berg und das dazugehörige Dorf Erling. Er berichtet von Greueltaten der fremden und eigenen Soldaten, Bränden, Zerstörungen, Naturkatastrophen, Mäuse- und Wolfsplagen, Hungernöten, dem Ausbruch der Ruhr und der Pest und liefert ein geradezu apokalyptisches Bild jener Zeit.

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Tagebuch aus dem 30jährigen Krieg, Maurus Friesenegger

Langue
Année de publication
1996
Reliure
(rigide)
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Titre
Tagebuch aus dem 30jährigen Krieg
Langue
Allemand
Éditeur
Hugendubel
Publié
1996
Format
rigide
Pages
214
ISBN10
3880348596
ISBN13
9783880348592
Séries
Mots clés
Description
Im Kloster Andechs weilten „… über tausend Menschen, alle Zimmer waren vollgeschoppt, einer lehnte sich an den anderen. Es war Winter, und kein Ofen, kein Bett, und oft in drei und vier Tagen kein Brocken Brot, indessen die eben so hungrigen Soldaten immer bei uns um Brot bitteten.“ Über kaum ein historisches Ereignis der deutschen Geschichte gibt es mehr zeitgenössische Aufzeichnungen als über den dreißigjährigen Krieg. Die aus dem Benediktinerkloster Andechs stammende Handschrift des Abtes Maurus Friesenegger ist eines der erschütterndstes Dokumente dieser Jahre: Friesenegger schildert die furchtbaren Ereignisse rund um den Heiligen Berg und das dazugehörige Dorf Erling. Er berichtet von Greueltaten der fremden und eigenen Soldaten, Bränden, Zerstörungen, Naturkatastrophen, Mäuse- und Wolfsplagen, Hungernöten, dem Ausbruch der Ruhr und der Pest und liefert ein geradezu apokalyptisches Bild jener Zeit.