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Die Musik des 19. Jahrhunderts

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Diese umfassende Untersuchung der populärsten Epoche der Musikgeschichte ist ein erweitertes Essay, das Musik, Ästhetik, Sozialgeschichte und Politik vereint. Dahlhaus organisiert sein Buch um "Wendepunkte" – zum Beispiel das Jahr 1830, das Jahr der Julirevolution in Frankreich, in dem der "Untergang des Zeitalters der Kunst", wie von Heine proklamiert, zusammenfällt mit den musikalischen Konsequenzen der Todesfälle von Beethoven und Schubert, dem gleichzeitigen und dramatischen Auftreten von Chopin und Liszt, Berlioz und Meyerbeer sowie Schumann und Mendelssohn. Er warnt uns jedoch ständig vor Verallgemeinerungen und Klischees. Geschätzte Konzepte wie Romantik, Tradition, Nationalismus versus Universalität und die musikalische Kultur des Bürgertums werden einer scharfen Neubewertung unterzogen. Dahlhaus erinnert uns an die Widersprüche, Wechselbeziehungen, psychologischen Nuancen und den Reichtum musikalischen Charakters und Lebens. Nineteenth-Century Music enthält 90 Illustrationen, deren gesammelte Bildunterschriften eine Zusammenfassung des Werkes und der Methoden des Autors bieten. Technische Sprache wird auf ein Minimum beschränkt, bleibt jedoch zugänglich und fordert heraus. Dies ist eine wegweisende Studie, die für jeden, der ernsthaft an Musik und der europäischen Kultur des 19. Jahrhunderts interessiert ist, unverzichtbar ist.

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Die Musik des 19. Jahrhunderts, Carl Dahlhaus

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1980
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4,3
Très bien
43 Évaluations

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Langue
Allemand
Format
rigide
Pages
360
ISBN10
3799707484
ISBN13
9783799707480
Séries
Évaluation
4,25 sur 5
Description
Diese umfassende Untersuchung der populärsten Epoche der Musikgeschichte ist ein erweitertes Essay, das Musik, Ästhetik, Sozialgeschichte und Politik vereint. Dahlhaus organisiert sein Buch um "Wendepunkte" – zum Beispiel das Jahr 1830, das Jahr der Julirevolution in Frankreich, in dem der "Untergang des Zeitalters der Kunst", wie von Heine proklamiert, zusammenfällt mit den musikalischen Konsequenzen der Todesfälle von Beethoven und Schubert, dem gleichzeitigen und dramatischen Auftreten von Chopin und Liszt, Berlioz und Meyerbeer sowie Schumann und Mendelssohn. Er warnt uns jedoch ständig vor Verallgemeinerungen und Klischees. Geschätzte Konzepte wie Romantik, Tradition, Nationalismus versus Universalität und die musikalische Kultur des Bürgertums werden einer scharfen Neubewertung unterzogen. Dahlhaus erinnert uns an die Widersprüche, Wechselbeziehungen, psychologischen Nuancen und den Reichtum musikalischen Charakters und Lebens. Nineteenth-Century Music enthält 90 Illustrationen, deren gesammelte Bildunterschriften eine Zusammenfassung des Werkes und der Methoden des Autors bieten. Technische Sprache wird auf ein Minimum beschränkt, bleibt jedoch zugänglich und fordert heraus. Dies ist eine wegweisende Studie, die für jeden, der ernsthaft an Musik und der europäischen Kultur des 19. Jahrhunderts interessiert ist, unverzichtbar ist.